Tipps

  • Langsam beginnen. Gewöhnen Sie Ihre Haut an die Sonne. In den ersten Urlaubstagen gilt: Nur kurze Sonnenbäder mit hohem Lichtschutzfaktor.
  • Sonnenzeit. Ungeschützte Haut verträgt nur wenig Sonne. Bei Europäern je nach Hauttyp und Strahlungsintensität etwa 5 bis 20 Minuten. Mit Sonnenschutzmittel können Sie länger in der Sonne bleiben. Faustformel: Lichtschutzfaktor x maximale Sonnenzeit ohne Schutz = erlaubte Sonnenzeit mit Schutz. Beispiel: Wer ungeschützt nach zehn Minuten rote Haut bekommt, kann mit Sonnenmilch vom Lichtschutzfaktor 15 bis zu 150 Minuten in der Sonne bleiben. Die Faustformel gibt aber nur einen Anhaltspunkt.
  • Früher in den Schatten. Der Lichtschutzfaktor ist ein Durchschnittswert, der im Labor ermittelt wird. Reizen Sie die erlaubte Sonnenzeit nicht aus. Wechseln Sie nach etwa zwei Dritteln der Zeit in den Schatten.
  • Kinder. Säuglinge und Kleinkinder sind besonders empfindlich. Pralle Sonne ist tabu. Gut eincremen, Hemd überziehen und Hut aufsetzen. Kinder unter drei Jahren sollten nur kurz in die Sonne. Sonnenbrände unbedingt vermeiden.
  • Cremen. Tragen Sie Sonnenschutzmittel immer reichlich auf. Die bisher empfohlene Einwirkzeit von 20 bis 30 Minuten ist nicht unbedingt erforderlich. Sonnenschutzmittel wirken sofort: Das zeigen neueste Studien.
  • Siesta. Verbringen Sie die Zeit von 11 bis 15 Uhr im Schatten. Die Sonne steht jetzt am höchsten und strahlt besonders intensiv.
  • Baden. Auch wasserfeste Mittel schützen nach dem Baden und Abtrocknen nur noch begrenzt. Cremen Sie nach.
  • Nachcremen. Nachcremen ist gut, verlängert aber nicht die Schutzdauer. Deshalb gilt: Raus aus der Sonne, wenn die Zeit um ist.
  • Wolken. Die Sonne strahlt auch durch die Wolken. Schützen Sie sich auch bei bedecktem Himmel.
  • Kopf bedecken. Bedecken Sie den Kopf und schützen Sie Ihre Augen. Sonnenschirme spenden Schatten, sind aber kein Ersatz für Sonnenschutzmittel.
  • Medikamente. Medikamente wie Antibiotika und Antidepressiva können die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen. Fragen Sie Ihren Arzt.
  • Kosmetik. Verzichten Sie auf Deos und Parfüms. Sie können mit dem Sonnenlicht reagieren und die Haut verfärben.
  • Sonnenallergie. Pickelchen oder Pusteln sind oft ein Zeichen von Sonnenallergie. Vor allem nach dem Winter muss sich die Haut erst langsam an die Sonne gewöhnen. Zur Vorbeugung gegen Sonnenallergie werden Kalzium, Antihistaminika, Betakarotin, Nikotinamid, Folsäure oder Fischöl empfohlen. Die Fachleute sind sich allerdings nicht einig, ob und wie gut diese Mittel helfen. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Haltbarkeit. Sonnenmilch vom letzten Sommer können Sie weiter benutzen. Aber: Weg damit, wenn die Milch komisch riecht oder sich in dick und dünn getrennt hat.
  • Sonnenbrand. Umschläge mit Joghurt und Kamillentee helfen. Außerdem viel Feuchtigkeit: Verwenden Sie alkoholfreie Lotionen. In schweren Fällen zum Arzt.
  • Pflegen. Sonne trocknet die Haut aus. Cremen Sie mit After-Sun- oder Feuchtigkeits-Lotion. Nach dem Urlaub mit fetterer Creme.

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