Diskussionen um mögliche hormonelle Wirkungen von UV-Filtern in Sonnenschutzmitteln und Tagescremes haben manchen Verbraucher verunsichert. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat die Filtersubstanzen deshalb gezielt auf diesen Aspekt hin untersucht. Ergebnis: Die auf dem Markt vertretenen Sonnenschutzfilter stellen meist keine Gefahr für die Verwender dar, so das BfR. Mit einer Ausnahme: 4-Methylbenzylidene Camphor, kurz 4-MBC. Bei dieser Substanz sei der Verdacht auf eine Beeinflussung der Schilddrüsenhormone bislang nicht entkräftet worden. Das Bundesinstitut empfiehlt den Kosmetikherstellern, 4-MBC vorsorglich vom Markt zu nehmen. Verbraucher können einstweilen nur die Liste der Kosmetikinhaltsstoffe genauer beachten.

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