Sonnenschutz: Unter Palmen

Nicht in die Berge, sondern lieber ins Warme an südliche Strände? Auch hier gehört unbedingt ein gutes Sonnenschutzmittel in den Koffer.

Wer seinen Winterurlaub nicht in den Bergen, sondern beispielsweise in der Karibik verbringt, dem werden die reichhaltigen Winter-Sonnenschutzmittel zu „schwer“ sein. In diesem Fall sind leichtere, stärker wasserhaltige Sonnenschutzprodukte besser. Wir haben bei den Anbietern nachgefragt, ob die als gut oder befriedigend beurteilten Produkte aus test 07/2011 (siehe „Sonnenschutzmittel“) noch unverändert erhältlich sind. Trifft das zu, so stehen sie hier in der Tabelle.

Reichlich eincremen heißt die Devise beim Sonnenschutz. Deshalb ist es besonders erfreulich, dass es auch sehr preiswerte gute Sonnenschutzmittel im Test gab. Bei ihnen kosteten 100 Milliliter nur wenig mehr als 1 Euro. Untersucht wurden Milch, Sprays, einige Gele und Cremes aus der Schutzklasse „mittel“, überwiegend mit Lichtschutzfaktor 20. Ein Lichtschutzfaktor von 20 empfiehlt sich am Urlaubsanfang für Menschen, die normal empfindlich auf Sonnenlicht reagieren. Sensiblere Hauttypen oder auch Sportler, die sich den ganzen Tag in der Sonne aufhalten, sollten einen „hohen“ oder „sehr hohen“ Sonnenschutz wählen. Dazu zählen die Lichtschutzfaktoren 30, 50 und 50+.

Für alle Sonnenbader gilt: Nicht nur reichlich, sondern auch öfter eincremen. Auch wer mit „wasserfestem“ Sonnenschutzmittel baden geht, sollte sich danach unbedingt erneut eincremen.

Gerade kleine Kinder sind sehr empfindlich und müssen dementsprechend sorgfältig vor zu viel Sonne geschützt werden. Also immer gut und wiederholt eincremen, Hemd überziehen, Hut und Sonnenbrille aufsetzen. Und die Mittagszeit von 11 bis 15 Uhr am besten im Schatten verbringen.

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