Sonnen­schutz aus der Dose Nebel nicht einatmen

0
Sonnen­schutz aus der Dose - Nebel nicht einatmen
Nicht zu sorglos. Wer Sonnen­schutz­sprays aus der Dose nutzt, sollte aufpassen.

Trans­parente Sonnen­schutz­sprays aus der Dose gibt es in Amerika schon länger. Nun stehen die Aerosole auch in deutschen Läden. Sie werden gleich­mäßig auf die Haut gesprüht. Das klingt praktisch. Doch die US-amerikanische Lebens­mittel- und Arznei­mittel­zulassungs­behörde Food and Drug Administration (FDA) warnt: Der feine Sprüh­nebel könne leicht einge­atmet werden. Generell gilt das zwar auch für Deo- und Haar­sprays. Bei Sonnen­schutz­sprays ist das Risiko aber größer, wenn Verbraucher sie – so wie Sonnen­cremes – direkt im Gesicht anwenden. Zu konkreten Risiken lägen der FDA noch nicht genug wissenschaftliche Erkennt­nisse vor. Im Gesicht sollten Verbraucher daher lieber cremen statt sprühen. In Deutsch­land steht das auch auf den Dosen. Kinder sollten die Sprays vorsichts­halber gar nicht nutzen, rät die FDA. Auch das Bundes­institut für Risiko­be­wertung weist auf Sprays als mögliche Gefahrenquellen für Kinder hin.

Tipp: Die Stiftung Warentest hat aktuell 19 Sonnenschutzmittel für Kinder getestet, zehn davon sind gut.

0

Mehr zum Thema

  • Neben­wirkung Licht­empfindlich­keit Wenn Arznei­mittel im Sommer Probleme bereiten

    - Gerötete Haut, Juck­reiz, Pusteln – im Sommer bereiten viele gut verträgliche Arznei­mittel plötzlich Probleme: zum Beispiel Blut­druck­senker, Schmerz­mittel oder...

  • Titan­dioxid Wie sicher ist der Einsatz in Lebens­mitteln und Kosmetika?

    - Gelangt Titan­dioxid in den Körper, schädigt es womöglich das Erbgut. Seit August ist es als Zusatz­stoff in Lebens­mitteln verboten. Was Sie darüber wissen sollten.

  • Trockene Haut richtig pflegen 5 Tipps: So bleibt die Haut geschmeidig

    - Sie leiden unter trockener Haut? Wir haben fünf Tipps, was Sie bei der Pflege beachten sollten.

0 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.