Sonnen­schutz aus der Dose Meldung

Nicht zu sorglos. Wer Sonnen­schutz­sprays aus der Dose nutzt, sollte aufpassen.

Trans­parente Sonnen­schutz­sprays aus der Dose gibt es in Amerika schon länger. Nun stehen die Aerosole auch in deutschen Läden. Sie werden gleich­mäßig auf die Haut gesprüht. Das klingt praktisch. Doch die US-amerikanische Lebens­mittel- und Arznei­mittel­zulassungs­behörde Food and Drug Administration (FDA) warnt: Der feine Sprüh­nebel könne leicht einge­atmet werden. Generell gilt das zwar auch für Deo- und Haar­sprays. Bei Sonnen­schutz­sprays ist das Risiko aber größer, wenn Verbraucher sie – so wie Sonnen­cremes – direkt im Gesicht anwenden. Zu konkreten Risiken lägen der FDA noch nicht genug wissenschaftliche Erkennt­nisse vor. Im Gesicht sollten Verbraucher daher lieber cremen statt sprühen. In Deutsch­land steht das auch auf den Dosen. Kinder sollten die Sprays vorsichts­halber gar nicht nutzen, rät die FDA. Auch das Bundes­institut für Risiko­be­wertung weist auf Sprays als mögliche Gefahrenquellen für Kinder hin.

Tipp: Die Stiftung Warentest hat aktuell 19 Sonnenschutzmittel für Kinder getestet, zehn davon sind gut.

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