Sommerreifen Test

Mal reiben sie sich schnell ab, mal kommen sie ins Rutschen, mal nicht zum Stehen. Der Test belegt die Krux beim Reifenbau: Wird eine Eigenschaft verbessert, verschlechtert sich häufig eine andere. Vielen Reifen mangelte es an Ausgewogenheit. Insgesamt offen­baren 20 der 33 Sommerreifen Schwächen. Besonders bei Nässe sind die Unterschiede enorm. Die besten Modelle der Kompakt- und Mittel­klasse brauchen auf Asphalt etwa 35 Meter, bis sie von Tempo 80 zum Stehen kommen. Der schlechteste Reifen stoppt das Auto rund 12 Meter später – etwa drei Fahr­zeuglängen. Vier Modelle fallen auf der verregneten Piste durch. Um bei Nässe gut zu haften, braucht man eher weiches Gummi. Weichere Reifen reiben sich aber schneller ab. Die Test­tabelle zeigt, welchen Modellen der Kompromiss zwischen hoher Verschleiß­festig­keit und guter Nass­haftung gelingt.

Im Test: 33 Sommerreifen,16 der Größe 175/65 R14 T für Kleinwagen und 17 der Größe 195/65 R15 V für Kompakt- und Mittel­klassefahr­zeuge. Preise: 38 bis 64,50 Euro pro Reifen. 13 Reifen erhielten die Note Gut, vier waren mangelhaft.

Hinweis in eigener Sache: Dieser Test ist gemein­sam mit dem ADAC durch­geführt worden. Um jeden Zweifel auszuräumen, hat die Stiftung Warentest einen selbst­ständigen Nachtest gemacht – der die Ergeb­nisse des ursprüng­lichen Tests bestätigt hat. Kooperation mit dem ADAC

Zu diesem Thema bietet test.de einen aktuel­leren Test:Sommerreifen.

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