Tipps

  • Dach. Für die Erzeugung von Solarstrom ist ihr Haus optimal geeignet, wenn das Dache eine Neigung von 30 Grad und eine Ausrichtung nach ­Süden hat. Eine stärkere Dachneigung bis zu 50 Grad beeinträchtigt die Stromausbeute aber nur geringfügig. Auch eine Ausrichtung nach Südwesten oder Südosten ist meist akzeptabel. Auch Flachdächer sind geeignet – für die Installation mit Montagegestellen.
  • Kauf. Bei Solarstromanlagen gibt es hohe Preisunterschiede. Holen Sie deshalb Komplettangebote mit Montage bei mehreren Installateuren ein. Beauftragen Sie nur Installateure, die auf jahrelang erfolgreich arbeitende Referenzanlagen verweisen können.
  • Stromertrag. Wie viel Strom Ihre geplante Anlage produziert, können Sie überschlägig berechnen (www.solarserver.de/pvrechner).
  • Renditerechner. Einnahmen, Ausgaben und die Rendite vor und nach Steuern ermittelt unser kostenloser Excel-Rechner Solarenergie.
  • Förderung. Von einige Kommunen und Energieversorgern erhalten Sie Zuschüsse für Solarstromanlagen. Kunden des südbadischen Versorgers badenova erhalten zum Beispiel bis zu 900 Euro Zuschuss, die Stadtwerke Waiblingen geben bis zu 3 000 Euro dazu. Erkundigen Sie sich also möglichst vor Beginn der konkreten Planung bei Ihrem Energieversorger und Ihrer Gemeinde.
  • Anmeldung. Seit 1. Januar 2009 müssen Sie eine neue Anlagen vor Inbetriebnahme bei der Bundesnetzagentur anmelden. Ohne Anmeldung ist der Netzbetreiber nicht verpflichtet, Ihnen den Strom zu vergüten. Das Anmeldeformular finden Sie unter www.bundesnetzagentur.de („Regulierung Energie“).

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