Solar­strom Special

Die staatliche Förderung von Solar­strom ist stark zurück­gefahren worden. Trotzdem kann sich eine Photovoltaikanlage auf dem Dach noch lohnen. Wenn Haus­eigentümer auf den Preis achten und einen möglichst hohen Anteil des erzeugten Solar­stroms selbst verbrauchen, ist eine jähr­liche Rendite von 5 Prozent und mehr drin.

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SpecialSolar­stromFinanztest 06/2015
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Immer weniger Einspeise­vergütung

Allein mit der Einspei­sung von Solar­strom ins öffent­liche Netz lässt sich heute kein Geld mehr verdienen. Für Anlagen, die im Juni 2015 in Betrieb gehen, zahlen die Netz­betreiber nur noch 12,40 Cent pro Kilowatt­stunde (kWh) Solar­strom, die der Eigentümer ins Netz einspeist. Das ist nicht einmal die Hälfte der Vergütung, die Eigentümer derzeit für Strom aus Anlagen aus dem Jahr 2011 erhalten.

Solar­strom billiger als Haus­halts­strom

Eine Solar­anlage auf dem Dach kann sich trotzdem noch lohnen – wenn der Eigentümer einen möglichst hohen Teil des Solar­stroms im eigenen Haushalt verbraucht. Laut Finanztest-Umfrage sind die Preise für Photovoltaikanlagen zuletzt deutlich gesunken. Eine­ typische Hausdach­anlage kostete im vierten Quartal 2014 mit Montage im Schnitt nur noch 1 500 Euro pro Kilowatt Spitzen­leistung – ohne Umsatz­steuer. Damit lässt sich die Kilowatt­stunde Solar­strom heute für ungefähr 11 bis 14 Cent erzeugen. Für Strom, den Haus­eigentümer vom Energieversorger beziehen, zahlen sie dagegen im Schnitt fast 24 Cent pro Kilowatt­stunde – ohne Umsatz­steuer. Mit jeder Kilowatt­stunde Solar­strom, die sie selbst verbrauchen, sparen sie 10 bis 13 Cent – und mit jeder Strom­preis­erhöhung werden es mehr.

Gute Renditen nur mit Eigen­verbrauch

Profitabel lässt sich aber nur der kleinere Teil des Solar­stroms nutzen. Ein Solar­kraft­werk erzeugt im Winter wenig und nachts gar keinen Strom, an sonnigen Sommer­tagen dagegen viel Über­schuss. Haus­eigentümer kommen deshalb ohne teuren Stromspeicher selten über einen Eigen­anteil von 20 bis 30 Prozent hinaus. Das reicht aber schon für einen kräftigen Rendite­schub: Wenn der Betreiber 30 Prozent des Solar­stroms selbst nutzt, statt ihn voll ins Netz zu speisen, kann die Rendite auf das investierte Kapital von 0 auf über 5 Prozent klettern. Bei güns­tigem Anlagen­preis und an sonnenreichen Stand­orten sind noch höhere Renditen drin.

Stromspeicher noch zu teuer

Weil der Selbst­verbrauch von Solar­strom immer lohnender wird, liegt es nahe, den Eigen­anteil mithilfe von Stromspeichern zu erhöhen. Der Haken: Die Anlagen sind noch zu teuer, um rentabel zu sein. Oft kosten die kühl­schrank­großen Batterien mehr als die Solar­strom­anlage selbst. Doch die Preise sinken. Bereits im vergangenen Jahr sind Speicher laut Bundes­verband Solar­wirt­schaft um 25 Prozent billiger geworden. Und ist die Rendite zweitrangig, ist ein Speicher für Haus­eigentümer schon heute interes­sant. Viele wollen grünen Strom vorrangig für den eigenen Bedarf produzieren und möglichst unabhängig von den Stromkon­zernen werden. Mit einem Akku, der tags­über aufgeladen wird, lässt sich der Solar­strom auch abends nutzen. Je nach Speicher­kapazität können Haus­eigentümer 50 bis 80 Prozent ihres­ Strom­verbrauchs mit Solar­energie decken.

Das bietet der Finanztest-Artikel

Finanztest zeigt...

  • welche Renditen Haus­eigentümer je nach Preis der Solar­anlage und durch­schnitt­lichem Strom­ertrag erzielen – bei Voll­einspeisung ins öffent­liche Netz ebenso wie bei einem Eigen­verbrauch von 30 Prozent,
  • wie sich die Preise für Solar­anlagen entwickelt haben,
  • wie die Strom­preis­entwick­lung die Rendite beein­flusst, und
  • wie hoch die Einspeise­vergütung je nach Monat der Inbetrieb­nahme der Anlage ausfällt.

Außerdem finden Sie im Artikel einen Über­blick über die wichtigsten Steuer­regeln für private Strom­produzenten.

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