Die Vergütung für Solarstrom soll ab Juli 2011 erneut um bis zu 15 Prozent sinken. Bundesumweltminister Norbert Röttgen hat sich mit Vertretern der Solarbranche darauf geeinigt, einen Teil der für 2012 beschlossenen Kürzung ein halbes Jahr vorzuziehen.

Betroffen sind nur Solaranlagen, die ab Juli in Betrieb gehen. Für bestehende Anlagen ändert sich nichts.

Wie hoch die Kürzung ausfällt, hängt von der Gesamtleistung der Solarstromanlagen ab, die von März bis Mai neu installiert werden. Liegt die aufs Jahr hochgerechnete Leistung über 7,5 Gigawatt, soll es zur vollen Kürzung von 15 Prozent kommen. Statt 28,74 Cent würden Betreiber dann nur noch 24,43 Cent pro Kilowattstunde Strom erhalten. Zum Vergleich: Im Jahr 2010 wurden Anlagen mit rund 7 Gigawatt Leistung installiert.

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