Tipps

  • Zeit­punkt. Ob Sie mit einer schnellen Entscheidung für eine Investition wirk­lich am besten fahren, ist ungewiss. Experten sehen noch immer viel Luft bei den Preisen. Durch den Nach­frageboom im zweiten Halb­jahr 2009 sanken die Preise für Solar­anlagen weniger stark, als der Preis­rutsch bei den Bauteilen, den Solarmodulen, hätte vermuten lassen. Viele wollten unbe­dingt noch die höhere Einspeise­vergütung für 2009 mitnehmen und nahmen relativ hohe Preise in Kauf. Installateure konnten die Module weit über Groß­handels­preisen verkaufen. Diese Spanne dürfte schmelzen, falls die Vergütung deutlich gekappt wird.
  • Dach. Optimal für eine Solar­strom­anlage sind Dächer mit 30 Grad Neigung und Ausrichtung nach Süden. Eine stärkere Dachneigung bis zu 50 Grad beein­trächtigt die Strom­ausbeute aber nur gering­fügig, auch eine Ausrichtung nach Südwesten oder Südosten ist meist akzeptabel. Flachdächer eignen sich für die Installation mit Montagegestellen.
  • Kauf. Holen Sie Komplett­angebote mit Montage bei mehreren Installateuren ein. Beauftragen Sie nur Hand­werker, die als Referenz auf jahre­lang erfolg­reich arbeitende Solar­strom­anlagen verweisen können.
  • Steuern. Suchen Sie vor dem Kauf einen Steuerberater auf. Die Rege­lungen zur Umsatz- und Einkommensteuer sind teil­weise kompliziert. Wie Sie als Betreiber einer Solar­anlage von Steuer­vorteilen profitieren, zeigt der Test Solarstromanlagen aus Finanztest 08/2009. Das gesamte PDF des Tests stellt test.de zusätzlich zum kosten­pflichtigen Abruf des aktuellen Tests Solarstrom zur Verfügung.
  • Rendite­rechner. Einnahmen, Ausgaben und Rendite ermittelt der kostenlose Excel-Rechner Solarenergie.

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