Solar­strom Keine EEG-Umlage für Klein­anlagen

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Solar­strom - Keine EEG-Umlage für Klein­anlagen

Ende Juni hat der Bundes­tag die Reform des Erneuer­bare-Energien-Gesetzes (EEG) verabschiedet. Für Betreiber kleiner Solar­strom­anlagen mit einer Leistung bis zu zehn Kilowatt bleibt aber alles beim Alten: Für Solar­strom, den sie selbst verbrauchen, müssen sie keine EEG-Umlage von derzeit 6,24 Cent pro Kilowatt­stunde zahlen. Damit sind die für Ein- und Zweifamilienhäuser typischen Dach­anlagen befreit.

Zur Kasse gebeten werden dagegen Eigentümer von Anlagen mit mehr als zehn Kilowatt Leistung, die ab August 2014 neu in Betrieb gehen: Für jede selbst­verbrauchte Kilowatt­stunde Solar­strom zahlen sie bis Ende 2015 30 Prozent der EEG-Umlage. Im Jahr 2016 sind es 35 Prozent und ab 2017 40 Prozent. Im Gegen­zug erhalten die Betreiber eine etwas höhere Vergütung für den Strom, den sie an den Netz­betreiber liefern.

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el_pedro am 17.07.2014 um 19:51 Uhr
Sehr schade

Schon komisch, dass man für selbstproduzierten und selbstgenutzten Strom Abgaben zahlen muss ;)