Tipps

  • Förderung. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Kommune und Ihrem Energieversorger nach zusätzlichen Förderungen für Solarstromanlagen. Kunden des südbadischen Versorgers badonova zum Beispiel erhalten bis zu 900 Euro Investitionszuschuss (300 Euro pro Kilowatt Spitzenleistung). Ein Anruf bei der Gemeinde oder beim Energie­unternehmen kann sich für Sie lohnen.
  • Finanzierung. Sie können über Ihre Hausbank ein Förderdarlehen der KfW-Bank beantragen. Im Programm „Solarstrom erzeugen“ vergibt die Bank bis zu 50 000 Euro Kredit mit bis zu 20 Jahren Laufzeit und fünf oder zehn Jahren Zinsbindung. Der Effektivzins von 4,78 Prozent (Stand: 1. Juni) ist für den Kredit mit zehn Jahren Zinsbindung günstig.
  • Tilgung. So günstig der Kredit der KfW-Bank ist. Er liegt dennoch meist über der Rendite, mit der Sie als privater Anlagenbetreiber rechnen können. Mehr Zinsen zahlen als Erträge erwirtschaften - das geht zulasten der Rendite. Sie sollten deshalb für den Bau Ihrer Photo­voltaik­anlage über ein Eigenkapitalanteil von mindestens 30 bis 50 Prozent verfügen und den KfW-Kredit zügig tilgen.
  • Steuerberater. Zur sorgfältigen Planung der Solaranlage gehört auf jeden Fall der Gang zum Steuerberater. Er sagt Ihnen zum Beispiel, wie Sie sich die für Anschaffungen und laufende Betriebsausgaben gezahlten Umsatzsteuern zurückholen können und mögliche Gewinne korrekt versteuern.
  • Stromertrag. Wie viel Strom die geplante Anlage an Ihrem Standort voraussichtlich produziert, können Sie überschlägig berechnen (www.solarserver.de/pvrechner).
  • Solarrechner. Einnahmen, Ausgaben und die zu erwartende Rendite können Sie mit dem kostenlosen Excel-Rechner der Stiftung Warentest berechnen.
  • Versicherungen. Versichern Sie Ihre Anlage gegen Feuer-, Sturm- und Hagelschäden. In der Regel können Sie das mit einem Bei­trags­auf­schlag in der bestehenden Gebäudeversicherung tun. Spezielle Photo­voltaik­ver­sicherungen bieten umfassenden Schutz, auch gegen Vandalismus und Diebstahl. Klären Sie, ob Ihre Haftpflichtversicherung auch für Schäden an Dritten zahlt - etwa, wenn Module herabfallen.
  • Test Photovoltaikanlagen. Im Mai-Heft von test hat die Stiftung Warentest Solarstromanlagen getestet - mit erfreulichen Ergebnissen. Sie finden den Test auch online.
  • Energie sparen. Das Sonderheft Energie der Stiftung Warentest zeigt, wie Sie mit umweltfreundlicher Technik Energie und Geld sparen. Im Heft ist auch der Test von Solarmodulen und Wechselrichtern für Photovoltaikanlagen aus test 5/2006 enthalten.

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