Solar­strom Meldung

Die Bundes­netz­agentur hat die neuen Vergütungs­sätze für Solar­strom bekannt gegeben. Nehmen Haus­eigentümer ihre Anlage zwischen November 2012 und Januar 2013 in Betrieb, erhalten sie vom Netz­betreiber 2,5 bis 7,3 Prozent weniger Geld für den Solar­strom, als sie noch im Oktober bekommen hätten.

Vergütung hängt von der Inbetrieb­nahme ab

Betreiber von Solar­strom­anlagen erhalten vom Netz­betrieber 20 Jahre lang eine staatlich garan­tierte Vergütung für jede Kilowatt­stunde Strom, die sie ins öffent­liche Netz einspeisen. Dabei gilt: Je später der Haus­eigentümer die Anlage in Betrieb nimmt, desto weniger Geld bekommt er für seinen produzierten Strom. Dabei fällt die Kürzung der Einspeise­vergütung umso stärker aus, je mehr Anlagen in den Vormonaten neu installiert wurden.

Ab Januar nur noch 17 Cent pro Kilowatt­stunde

Am 31. Oktober hat die Bundes­netz­agentur die neuen Vergütungs­sätze für Anlagen veröffent­licht, die ab November in Betrieb gehen. Sie sinken jeden Monat um 2,5 Prozent gegen­über dem Vormonat. So gibt es für Anlagen, die erst im Januar 2013 ans Netz gehen, nur noch 17,02 Cent pro Kilowatt­stunde. Im Oktober waren es noch 18,36 Cent. Die neuen Vergütungs­sätze je nach Anlagengröße zeigt unsere Tabelle.

Ab Februar 2013 neue Kürzung

Die Vergütungs­sätze, die ab Februar 2013 gelten, veröffent­licht die Bundes­netz­agentur erst Ende Januar. Wie stark sie sinken, hängt von der Gesamt­leistung der Anlagen ab, die im zweiten Halb­jahr 2012 neu installiert werden.

Tipp: Eine Solar­strom­anlage kann sich trotz gesunkener Förderung noch lohnen. Denn auch die Preise für die Anlagen fallen. Die voraus­sicht­liche Rendite Ihrer Anlage können Sie mit unserem kostenlosen Solarstromrechner ermitteln. Ausführ­liche Informationen rund um Photovoltaik bietet das Buch der Stiftung Warentest Photovoltaik – Solarstrom vom Dach.

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