Weil der Markt für Solarmodule einge­brochen ist, wird die Förderung für Solar­strom erst­mals seit Jahren nicht gesenkt. Eigentümer, die bis Ende des Jahres eine typische Hausdach­anlage in Betrieb nehmen, bekommen wie bisher für 20 Jahre eine Vergütung von 12,31 Cent für jede Kilowatt­stunde Strom, die sie ins öffent­liche Netz einspeisen. Zuvor wurde die Einspeise­vergütung für neue Anlagen monatlich verringert.

Ob und wie stark die Vergütung sinkt, hängt nach dem Erneuer­baren-Energien-Gesetz von der Leistung der Solar­anlagen ab, die im Jahr zuvor neu installiert wurden. Das waren zuletzt weniger als 1,5 Gigawatt – nicht einmal ein Fünftel der noch im Jahr 2012 installierten Leistung. Für diesen Fall sieht das Gesetz den Stopp der Kürzung vor.

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