Solar­strom Meldung

Für Solar­strom gibt es ab Januar weniger Geld. Dennoch kann sich die Investition in eine Anlage auf dem Dach auch nächstes Jahr noch lohnen. test.de gibt Tipps.

Neue Vergütung

Haus­eigentümer, die ab Januar eine Solar­strom­anlage installieren, bekommen 13 Prozent weniger Vergütung für den erzeugten Strom, als es für neue Anlagen vor dem Jahres­wechsel gibt. Das hat die Bundes­netz­agentur fest­gelegt. Pro Kilowatt­stunde (kWh), die ins Netz fließt, zahlt der Netz­betreiber 28,74 Cent. Für Strom, den die Eigentümer selbst verbrauchen, gibts 12,36 Cent pro kWh, ab einem Eigen­verbrauch von 30 Prozent des erzeugten Solar­stroms sind es 16,74 Cent. Die Vergütung ist im Jahr der Inbetrieb­nahme und den 20 Folge­jahren garan­tiert.

Rendite bleibt attraktiv

Trotz sinkender Vergütung kann die Investition auch im kommenden Jahr rentabel sein. Eine Anlage kostet derzeit im Schnitt 2 800 Euro pro kW Leistung. Die Strom­ausbeute pro kW Leistung beträgt an mitt­leren Stand­orten etwa 900 kWh im Jahr. Bei heutigen Preisen können Anleger damit rechnen, dass sie ihr Kapital wieder einspielen und mehr als 5 Prozent Rendite im Jahr erzielen (siehe Tabelle). Die Rendite steigt, wenn sie einen Teil des Solar­stroms selbst verbrauchen und damit Strom­kosten sparen. Zudem rechnen Experten mit fallenden Anla­gepreisen.

Tipp: Mit unserem Solar­rechner ( www.test.de/solarrechner) können Sie berechnen, ob sich eine Solar­strom­anlage für Sie lohnt.

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