Solarladegerät Meldung

Preis:
etwa 120 Mark
Anschlusskabel ab 20 Mark

Anbieter:
Solarc Innovative Solarprodukte GmbH
Gustav-Meyer-Allee 25 Geb. 12
13355 Berlin
Tel.: 0 30 / 463 07-165
Fax 0 30 / 463 07-167
www.solarc.de

Akku leer, das Handy schweigt? Die Sonne könnte helfen.

Sonnenlicht statt Netzstrom ist im Trend. Das Solarladegerät Scotty ist also modern, denn es zapft Clärchens Energie über Solarzellen an. Als Nutznießer kommen Mobiltelefon, GPS-Navigationsempfänger und Organizer (wie der Palm oder ein Psion), aber auch Walk- und Discmen in Frage.

Auf dem Campingplatz, bei einem längeren Segeltörn oder dem Outdoor-Urlaub, so das Versprechen des Herstellers, werden diese Kleingeräte fortan von Sonnenlicht betrieben. Die Praxis ist nicht so rosig: Lange Ladezeiten, unvollständige Ladung der Akkus in Handy & Co und ein sehr eingeschränkter Betriebstemperaturbereich mindern den praktischen Wert des Scotty auch im sonnigen Süden.

In den seltensten Fällen wird der Solarlader Scotty den Verbraucher direkt speisen können. Wir fanden kein Gerät, das dazu sparsam genug ist. Vielmehr werden die im Scotty geladenen zwei Akkus (2 x NiMH, LR6, auch Mignon oder AA-Zelle genannt) in das portable Gerät gesteckt. Mobiltelefone werden per Kabel aus den Akkus des Scotty geladen. Aber: Im Sommer braucht das Ladegerät im Freien ein bis zwei Tage, im Winter hinter dem Fenster ein bis zwei Wochen(!) Ladezeit. Trotzdem bekamen unsere Funktelefone, ein Ericsson T18 und ein Siemens C25, während der rund dreistündigen Ladeprozedur vom Scotty nur eine halbe Ladung verpasst. Ein tragbarer CD-Spieler lief statt acht Stunden mit vorschriftsmäßig geladenen Akkus gerade mal zweieinhalb mit denen des Solarladers.

Auch in südlichen Gefilden geht es nicht viel schneller: Der Scotty gehört in den Schatten, er verträgt beim Laden von Nickel-Metallhydrid-Akkus nur Umgebungstemperaturen bis 35 Grad. Das ist für ein sonnenhungriges Gerät entschieden zu wenig.

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