Solarförderung Meldung

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) dreht den Hahn wieder auf und vergibt zinsgünstige Darlehen für Photovoltaikanlagen. Die Fördertöpfe des 100.000-Dächer-Programms für Solaranlagen, die Sonnenenergie in Strom umwandeln, waren schon im Frühjahr leer. Nun geht die Förderung mit veränderten Konditionen weiter.

Antragsteller bekommen bis 2003 ein zehnjähriges Darlehen mit einem um 4,5 Prozent verbilligten Zins. Sie zahlen dafür nur 1,9 Prozent statt der üblichen 6,4 Prozent. Die KfW fördert Anlagen bis zu 5 Kilowatt, die bis zu 13.500 Mark pro installiertem Kilowatt kosten.

Bei der KfW türmen sich noch alte Anträge. Deshalb können neue Antragsteller mit einer Zusage wahrscheinlich nicht vor Mitte nächsten Jahres rechnen. Das sollte niemanden abschrecken, das Vorhaben getrost hinauszuschieben. Denn auch die andere wichtige Geldquelle für Solaranlagen versiegt so schnell nicht: Ist die Anlage bis Ende 2001 in Betrieb, vergüten Netzbetreiber auf Antrag je eingespeistem Kilowatt 99 Pfennig. Erst wer 2002 ans Netz geht, bekommt nur noch 94,1 Pfennig.

Nutzen Betreiber von Solaranlagen alle Förderungen, amortisiert sich eine Anlage in Nordrhein-Westfalen bereits nach 14 Jahren, hat die Energieagentur Nordrhein-Westfalen ausgerechnet.

Tipp: Fördermöglichkeiten unter www.solarfoerderung.de. Anträge für das KfW Programm gibt es bei den Kreditinstituten (Formularnummer des KfW-Antrags: 14 16 60), Infos bei der KfW unter Tel. 0 180 1/33 55 77 oder per E-Mail unter iz@kfw.de

Dieser Artikel ist hilfreich. 624 Nutzer finden das hilfreich.