Solar­anlage Special

Photovoltaikanlagen sind über die Jahre güns­tiger geworden. Eine 5-kW-Anlage kostet heute nur noch rund 6 500 Euro.

Die Photovoltaikanlage auf dem Dach ist wieder eine rentable Geld­anlage für Haus­besitzer – wenn diese einen möglichst hohen Teil des erzeugten Stroms selbst verbrauchen. Berechnungen von Finanztest zeigen: Bei den aktuellen Anla­gepreisen haben Haus­eigentümer gute Chancen, in den kommenden 20 Jahren eine Rendite von mehr als 5 Prozent zu erzielen. Auch bei einem Betrieb mit Batteriespeicher ist inzwischen mehr als eine schwarze Null möglich.

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SpecialSolar­anlage17.09.2018
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Preise für Photovoltaikanlagen gesunken

Die Preise für Solar­strom­anlagen sind in den vergangenen Jahren deutlich gesunken. Das macht die Produktion von Solar­strom immer rent­abler. Eine Komplett­anlage kostet inklusive Montage derzeit etwa 1 300 Euro pro Kilowatt (kW) Leistung ohne Mehr­wert­steuer. Eine 5-kW-Anlage können sich Haus­eigentümer daher schon für rund 6 500 Euro aufs Dach setzen. Dazu kommen laufende Kosten für Versicherung, Wartung und eventuelle Reparaturen von beispiels­weise 120 Euro im Jahr. Die beim Kauf der Anlage anfallende Mehr­wert­steuer spielt dagegen keine Rolle, weil sie vom Finanz­amt erstattet wird.

Einspeise­vergütung garan­tiert für 20 Jahre

Ihre Erträge erzielen Anlagen­betreiber aus zwei Quellen:

  • Einen – möglichst hohen – Teil des Solar­stroms verbrauchen sie selbst. Damit sparen sie Strom­kosten von 26 Cent pro Kilowatt­stunde (kWh) und mehr. Mit jeder Strom­preis­erhöhung wird die Ersparnis größer.
  • Den Teil des Stroms, den sie nicht verbrauchen, verkaufen sie an den Netz­betreiber. Dieser muss ihnen für jede Kilowatt­stunde Solar­strom die gesetzliche Einspeise­vergütung von derzeit knapp 12 Cent zahlen – im Jahr der Inbetrieb­nahme und in den 20 Folge­jahren.

Das bietet unser Special Solar­anlage

Rendite berechnen. Mehr als 5 Prozent Rendite? Durch­aus drin! Unsere Tabelle zeigt für Solar­anlagen mit beziehungs­weise ohne Speicher, wie sich – abhängig vom Preis der Solar­anlage – die Rendite entwickelt, wenn der Strom­ertrag pro kW Leistung 850, 900, 950 oder 1 000 kWh beträgt. Verglichen werden die Werte bei einer Voll­einspeisung ins öffent­liche Netz mit denen bei 25 Prozent beziehungs­weise 50 Prozent Eigen­verbrauch. Zugrundegelegt ist jeweils eine Strom­preis­erhöhung von 2 Prozent im Jahr. Zwei Grafiken zeigen für Anlagen ohne beziehungs­weise mit Speicher, wie die Solarrendite mit wachsendem Eigen­verbrauchs­anteil steigt, wenn der Strom­preis sich um 4, 2 oder 0 Prozent erhöht.

Über­schüsse berechnen. Die Experten der Stiftung Warentest erläutern, wie Sie mit einer einfachen Über­schlags­rechnung heraus­finden, ob Ihre Anlage auf Dauer Gewinne verspricht. Mit unserem Solar­rechner können Sie Kosten, Erträge und Rendite Ihrer Photovoltaik-Anlage detailliert ermitteln.

Steuern sparen. Wir erklären, wie Sie als Strom­produzent Steuern sparen können, indem Sie sich die Umsatz­steuer zurück­holen, bei der Einkommensteuer Ihre Betriebs­ausgaben berück­sichtigen und Investitionen abschreiben.

Gute Renditen durch Eigen­verbrauch

Ein Blick auf die Strom­rechnung zeigt: Es ist viel besser, den erzeugten Strom selbst zu verbrauchen, statt ihn für unter 12 Cent pro kWh ins Netz einzuspeisen und Haus­halts­strom für gut den doppelten Preis aus dem Netz zu beziehen. Strom­erzeugung und -verbrauch klaffen allerdings auseinander. An sonnigen Sommer­tagen produziert die Anlage Strom im Über­fluss. In den Wintermonaten liefert sie wenig und nachts gar keine Energie. Ohne Speicher lassen sich daher meist nur 15 bis 30 Prozent des erzeugten Stroms selbst nutzen. Das reicht aber schon, damit sich die Anlage lang­fristig rechnet, wie unsere Berechnungen zeigen.

Mit Batteriespeicher weniger rentabel

Um mehr Solar­strom selbst zu nutzen, setzen Haus­eigentümer zunehmend auf Anlagen mit Stromspeicher. Die Akkus speichern den tags­über nicht benötigten Solar­strom und geben ihn abends wieder ab, wenn er gebraucht wird. Je nach Anlagengröße, Strom­verbrauch und Speicher­kapazität lässt sich der Eigen­verbrauchs­anteil auf 50 Prozent und mehr steigern. Lange Zeit waren die Speicher aber so teuer, dass es für die meisten Privathaushalte unwirt­schaftlich war, einen anzu­schaffen. Doch in den vergangenen Jahren haben sich die Preise halbiert. Damit ist der Betrieb einer Photovoltaikanlage mit Speicher zwar noch immer weniger rentabel als ohne, positive Renditen sind aber durch­aus möglich.

Tipp: Welche Möglich­keiten es gibt, die Sonnen­energie zu nutzen, erklären wir in unserem umfang­reichen Special zur Solartechnik.

Nutzer­kommentare, die vor dem 17. September 2018 gepostet wurden, beziehen sich noch auf die Vorgänger­unter­suchung aus Finanztest 12/2017.

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