So speist Südafrika Meldung

Die Speisekarte im Land der Fußball-WM ist so bunt wie das Völkergemisch rund ums Kap. In der Küche herrscht eine Liaison von europäischen, afrikanischen, indischen und malaiischen Einflüssen. Aber es ist auch eine Küche der Extreme: Die einen treffen sich beim Braai, dem Grillabend der Weißen, für die anderen ist Brei aus Mais oder Hirse noch immer Grundnahrungsmittel.

Fleisch: Wenn schon, denn schon 250 Gramm gelten als Damenportion, für die Herren sind es oft 400 Gramm und mehr. Wild wie Springbock, Kudu, Oryx und sogar Warzenschwein stehen genauso auf der Speisekarte wie Lamm, Rind oder Strauß. Berühmt ist Biltong – getrocknete Fleischstreifen, die man zwischendurch kaut. Fisch und Langusten gibt es vor allem an der Küste.

Gemüse und Obst: Sonne und Regen lassen das Jahr über Vielfältiges wachsen, vor allem Südfrüchte, aber auch Auberginen, Tomaten, Kürbis. Mais, Möhren und Kartoffeln sind für traditionell afrikanische Gerichte wichtig, die – meist ohne Fleisch – im Topf über dem Feuer gekocht werden (Bredies).

Gewürze: Scharf ist die Devise mit Chili, mit Gewürzmischungen wie Curry und Garam Masala, mit Chutneys und Salsas. Sanfter wird es mit Kräutern und Zitrusfrüchten, vor allem bei Fisch.

Getränke: Heimische Weine wie Merlot und Chardonnay gehören zur Weltklasse. Beim Bier klingen Marken wie Hansa Pilsener bekannt. Einen Schluck wert ist auch das einheimische Hirsebier.

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