Smile.amazon Spenden und Shoppen lieber trennen

29.03.2017

Einkaufen und Gutes tun – damit wirbt Amazon. Bestellt der Kunde bei Smile. amazon.de, gehen 0,5 Prozent der Einkaufs­summe an eine gemeinnützige Organisation seiner Wahl. „Smile“ gibt Käufern ein besseres Gewissen beim Shoppen, hält sie aber vielleicht davon ab, Preise zu vergleichen. Das zahlt sich für Amazon aus. Die Verbraucherzentrale Nord­rhein-West­falen hat 25 Smile-Angebote mit den Preisen anderer Onlineshops verglichen. Smile verlangte für alles 8 025 Euro, die Konkurrenz nahm nur 6 541 Euro für die gleiche Ware. Da wären fast 1 500 Euro für eine Spende übrig, während Smile nur 40 Euro abzweigte. Und die 1 500 Euro könnten Spender sogar steuerlich absetzen. Käufer sollten Shoppen und Spenden trennen – außer Amazon bietet tatsäch­lich den güns­tigsten Preis.

29.03.2017
  • Mehr zum Thema

    BGH-Urteil zu Paypal und Sofort­über­weisung Onlineshops dürfen Zahlungs­gebühr verlangen

    - Bei Onlinekäufen dürfen Händler von den Kunden Gebühren für die Nutzung von Paypal oder Sofort­über­weisung erheben. Sie müssen aber ein kostenfreies Zahlungs­mittel...

    Paypal Darauf müssen Sie beim Paypal-Käufer­schutz achten

    - Paypal­kunden können sich das Geld für geplatzte Käufe häufig erstatten lassen – sogar für Flüge. Dafür gelten ab dem 29. April 2019 neue Fristen für die Reaktion von...

    Online-Shopping Sicher vor Betrug im Internet

    - Armband­uhr, Heckenschere, Auto oder Versicherung – im Netz gibt es fast alles. Für Kunden ist das praktisch, für Kriminelle eine Einladung: Laut einer Bitkom-Befragung...