Fragen und Antworten

Hier beant­worten wir die wichtigsten Fragen rund um Smartwatches und Fitness-Tracker.

Die unterschiedlichen Uhren­typen

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Was ist eine Smartwatch?

Smartwatches erfassen wie Fitness-Tracker sport­liche Aktivitäten ihrer Nutzer. Darüber hinaus sind sie aber auch die Außen­stelle des Smartphones direkt am Arm. Sie signalisieren etwa den Eingang von Anrufen oder zeigen einge­hende Nach­richten an. Je nach Funk­tions­umfang der Smartwatch muss das Smartphone für bestimmte Anwendungen mitunter gar nicht mehr aus der Tasche genommen werden oder kann ganz zu Hause bleiben.

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Was meint Fitness-Tracker?

Dieses Accessoire erfasst dank eines Beschleunigungs­sensors die Armbewegungen und berechnet daraus die zurück­gelegten Schritte. Viele messen auch den Puls und kalkulieren anhand dieser Sensor­daten, wie viele Kalorien verbrannt wurden.

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Was unterscheidet eine Hybrid­uhr von einer Smartwatch?

Das Display ist ähnlich wie bei einer Smartwatch ganz oder teil­weise ein elektronisches Display zur Anzeige von Aktivitäts­daten wie Schritte, Puls oder Kalorien­verbrauch. Hybrid­uhren zeigen die Zeit aber mittels einer klassischen Quarz­uhr und echten, mecha­nischen Zeigern.

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Was ist eine Sport­uhr?

Mit Sport­uhren, auch Lauf­uhr genannt, können häufig Nutzer individuelle Trainings­pläne erstellen und Trainings­einheiten akribisch auswerten. Einsatz­gebiet: Wett­kampf­vorbereitung ambitionierter Sport­amateure.

Die Funk­tionen von Smartwatch und Fitness-Tracker

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Was meint Navigation?

Das ist die Routenführung auf Basis der Satellitennavigation.

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Welche Systeme zur Satellitennavigation gibt es?

Entsprechende Signale senden die vier Systeme GPS (USA), GNSS (Glonass, Russ­land), Beidou (China) und Galileo (EU). Viele mobile Geräte können die Signale mehrerer dieser Systeme auswerten.

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Wie funk­tioniert die Puls­messung?

Eine LED im Gehäuseboden leuchtet durch die Haut in die Adern. Die Menge des vom Blut reflektierten LED-Lichts variiert mit dem Herz­schlag – ein Sensor leitet daraus die Puls­frequenz ab.

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Was ist ein EKG?

Das Kürzel steht für Elektrokardiogramm – die Messung der elektrischen Aktivität des Herzens, etwa zum Erkennen von Vorhofflimmern. Die EKG-Funk­tion von Smartwatches können aber keine medizi­nische EKG-Unter­suchung beim Arzt ersetzen.

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Wie wird die Sauer­stoff­sättigung gemessen?

Die Messung der Sauer­stoff­sättigung im Blut, auch Pulsoximetrie genannt, wird unter anderem als Feature für Berg­steiger oder Menschen mit Schlaf­apnoe beworben. Mit Hilfe von LEDs wird gemessen, wie das Verhältnis von mit Sauer­stoff beladenem Blut­farb­stoff (Hämoglobin) in den roten Blutkörperchen zum ungesättigten Hämoglobin ist.

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Was passiert bei der Schlaf­über­wachung?

Modelle mit Schlaf­über­wachung zeigen die gesamte Ruhe­zeit an, viele unterscheiden auch zwischen Tief- und Leicht­schlafphase. Dies geschieht unter anderem über die von den Sensoren erfassten natürlichen Bewegungen beim Schlafen.

Mess­werte genauer machen

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Was versteht man unter dem Trainings­modus?

Im Trainings­modus kann man unmittel­bar vor dem Training einstellen, was für eine Sport­art man gerade betreiben möchte (zum Beispiel Joggen oder Schwimmen). Das stellt sicher, dass der Tracker den Trainings­beginn nicht verpasst und die Sensor­daten passend zur gewählten Sport­art auswertet. Einige Fitness-Tracker oder Smartwatches erkennen sport­liche Aktivität auch selbst­ständig an den Bewegungen des Nutzers und stellen sich entsprechend auto­matisch ein. Sie erfassen dabei kontinuierlich Sensor­daten und zum Beispiel den Stand­ort via Satellitennavigation, sofern vorhanden, um möglichst lückenlos und exakt die Trainings­werte zu erfassen. Diese Auto­matik kann aber zu weniger korrekten Angaben als bei manuell gestartetem Trainings­modus führen.

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Wie sollte das Armband sitzen?

Auf jeden Fall stramm, und wie etwa Samsung für seine Modelle empfiehlt, zwei Fingerbreit über dem Hand­wurzelknochen. Lose baumelnde Uhren erfassen den Puls nur ungenau. Ebenso wichtig: Der Tracker muss wissen, ob er am rechten oder linken Arm sitzt. Nur so identifiziert er Bewegungen genau. Das kann ihm bei manchen Modellen zum Beispiel im Setup mitgeteilt werden.

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Warum sollte der Tracker mit dem Smartphone gekoppelt sein?

Modelle ohne die Option zur Ortung via Satellit (GPS und Co.) tracken Stre­cken im Freien entweder gar nicht (speziell beim Radfahren), zumindest aber deutlich ungenauer als mit Unterstüt­zung vom Smartphone. Es steuert über sein Navigations­modul erforderliche Daten bei. Dafür muss es via App gekoppelt sein. Das verbessert die Genauigkeit der Stre­cken­angaben sogar beim Gehen oder Joggen. Die Schritt­weite variiert ja mit der Belastung und dem Stre­cken­profil, sodass ein Tracker bei der Distanz­messung mehr oder weniger daneben liegt, wenn er die Distanz ausschließ­lich über seinen Schritt­zähler ermittelt.

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Welche persönlichen Daten brauchen die Uhren?

Stre­cken­angabe und Kalorien­verbrauch kalkulieren Smartwatches, Fitness-Tracker und Sport­uhren nur dann halb­wegs genau, wenn sie Geschlecht, Größe, Gewicht und Alter ihrer Nutzer kennen. Diese Angaben sollten zumindest halb­wegs genau angegeben werden. Das genaue Geburts­datum ist dafür aber nicht erforderlich.

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Wie werden EKG und Pulsoximetrie genauer?

Puls und Sauer­stoff­messung des Blutes verändern sich schon bei geringster Belastung deutlich. Deshalb sollten diese Messungen in Ruhe durch­geführt, ohne die kleinste Bewegung.

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Kann ich für genauere Ergeb­nisse einen Brust­gurt nutzen?

Etliche Tracker können zum Beispiel über Bluetooth mit einem Brust­gurt gekoppelt werden, der die Herz­frequenz in der Regel genauer als der Puls­sensor ermittelt. Insbesondere die auch schon im Fitness­studio verbreiteten Marken lassen sich so häufig koppeln. Gelegen­heits­sportler müssen sich auf diese Weise nicht unbe­dingt einen teuren Brust­gurt anschaffen oder können sie so zunächst im Fitness­studio ausprobieren, bevor sie sich zum Kauf entscheiden.

Die Ausstattung

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Was ist eine eSIM?

Die elektronische SIM-Karte ist das Pendant zur SIM-Karte in Smartphones. Hintergrund: Etliche Smartwatches werden optional mit integriertem Telefonmodul angeboten und funk­tionieren dann wirk­lich wie ein Smartphone am Hand­gelenk. Die Produkt­namen tragen zum Beispiel den Zusatz „Cellular„ oder „4G“. Herz­stück ist genau solch eine eSIM.

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Was muss ich beim Wechsel­armband beachten?

Etliche Uhren lassen sich über das Armband personalisieren, wie es in der Werbung so schön heißt. Für sport­liche Aktivitäten muss es aber fest sitzen – Schönheit zählt da weniger. Und Vorsicht: Leder­armbänder machen sich Abends auf einen Cock­tail besser am Arm als im Schwimm­bad oder bei schweiß­treibender Aktivität. Da ist ein robustes Kunst­stoff­armband vielleicht die bessere Wahl.

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