Smartwatches und Fitness-Tracker im Test

Smartwatches – kommunikativ und moti­vierend

Smartwatches und Fitness-Tracker im Test - Damit kommen Sie in Schwung
Verlängerter Arm des Handys. Smartwatches zeigen nicht nur Fitness­daten, sondern auch einge­hende Nach­richten von Messenger­diensten oder E-Mails. © Getty Images

Sie zeigen Text­nach­richten, erinnern an Termine, über­wachen Puls und Fitness. Hier lesen Sie, was Smartwatches alles können.

Smartwatches und Fitness-Tracker im Test Testergebnisse für 65 Smartwatches und Fitness-Tra­cker

Für 3,50 € freischalten
Inhalt

Was eine Smartwatch kann

Aufstehen mit der Watch: Früher schrillten mecha­nische Wecker auf den Nacht­tischen und rissen die Menschen aus dem Schlaf. Das geht heut­zutage sanfter: Wer seine Smartwatch nachts trägt, kann sich durch Vibration am Hand­gelenk wecken lassen. Manche Uhren bieten eine Schlummer­funk­tion, andere die Möglich­keit, für jeden Wochentag individuelle Weck­zeiten fest­zulegen. Meist zeigt das Display den Wetterbe­richt an. So weiß der Träger, ob er für den Arbeitsweg einen Regenschirm einpacken sollte.

Nach­richten empfangen: Smartwatches sind praktisch die Außen­stelle des Smartphones direkt am Arm. Sie signalisieren etwa den Eingang von Anrufen und E-Mails, zeigen diese an und bieten meistens Text­bausteine für schnelle Antworten. Alternativ erfolgt die Antwort bei manchen Geräten auch per Sprach­eingabe. Bei all dem bleibt das Smartphone in der Tasche. Auch Benach­richtigungen von Apps, die auf dem Smartphone installiert sind, können auf dem Display erscheinen: zum Beispiel Updates von Sozialen Medien und Breaking-News von Nach­richten-Apps.

Smartwatches und Fitness-Tracker im Test - Damit kommen Sie in Schwung
Informiert bleiben. Gibts neue Nach­richten? © mauritius images / Wavebreakmedia

Navigieren: Eine Adresse eingeben, sich den Stre­cken­verlauf auf dem Display anzeigen lassen und zum Ziel kommen – das erwarten die meisten Menschen von einem Navigations­system. Diesen Stan­dard bieten aber nur wenige Smartwatches. Manchmal kann die Uhr nur die Koor­dinaten des aktuellen Stand­ortes einspeichern. Wer sich später zu diesem Stand­ort navigieren lassen möchte, kann ihn auf der Smartwatch aufrufen. Die Kompass­nadel auf dem Display weist unter Umständen nur den direkten Weg zum Ziel. In diesem Fall könnten Straßen, Flüsse und Wohn­gebiete unver­hofft den Weg versperren – wer sich nicht auskennt, sollte sich nicht bedingungs­los auf seine Smartwatch verlassen.

Kontaktlos bezahlen: Möglich macht das kontaktlose Bezahlen ein sogenannter NFC-Chip, der Daten über kurze Distanzen über­trägt. NFC steht für „Near Field Communication“, aus dem Eng­lischen über­setzt Nahfeld­kommunikation. Eine Bezahl­funk­tion bieten viele Smartwatches von Apple, Garmin und Samsung. Wer die zugehörigen Dienste – Apple Pay, Garmin Pay, Samsung Pay – nutzen möchte, muss sich registrieren. Voraus­setzung ist, dass das eigene Bank­institut den jeweiligen Dienst unterstützt. Informationen hierzu stellen die Anbieter zur Verfügung.

Smartwatches und Fitness-Tracker im Test - Damit kommen Sie in Schwung
Kontaktlos bezahlen. Möglich machts ein NFC-Chip. © Getty Images PA

Musik hören: Ist das Smartphone via Bluetooth mit der Smartwatch verbunden, lässt sich die Musik­wieder­gabe bequem über das Display der Uhr steuern. Manche Anbieter ermöglichen es, die Musik auch direkt auf der Uhr zu speichern. Dann klappt es mit dem Musikhören auch, wenn das Smartphone zu Hause bleibt.

Moti­vieren: Vibration als Motivation: Die Smartwatch kann ihren Träger zum Beispiel darauf hinweisen, dass jetzt fünf Minuten Bewegung angebracht wären. Manch einer lässt sich so zu einem akti­veren Lebens­stil verführen, zu bewuss­teren Pausen oder entspanntem Atmen.

Beim Sport unterstützen: Smartwatches sind auch Fitnes­stra­cker mit diversen Sensoren. Der auffälligste steckt im Gehäuseboden: Optische Sensoren messen den Puls. Die Uhren erfassen zudem etwa die zurück­gelegte Strecke, kalkulieren die Anzahl der Schritte und ermitteln den Kalorien­verbrauch. Alle Anbieter stellen Apps bereit, welche die Daten speichern und über längere Zeiträume darstellen. So lassen sich die Trainings­fort­schritte der vergangenen Tage, Wochen und Monate nach­voll­ziehen.

Smartwatches und Fitness-Tracker im Test - Damit kommen Sie in Schwung
Daten auswerten: Apps liefern den Über­blick. © Stiftung Warentest / Thomas Vossbeck

Die Smartwatch einrichten

Schritt­zahl und Kalorien­verbrauch berechnen die Uhren nur dann halb­wegs genau, wenn sie Alter, Geschlecht, Größe und Gewicht ihrer Träger kennen. Wer mit Angaben über sich selbst knausert, erhält ungenaue Werte. Das volle Potenzial einer Smartwatch, etwa gut les- und auswert­bare Lang­zeitstatistiken, schöpft nur das verbundene Smartphone aus: Am Ende muss jeder Nutzer selbst entscheiden, wie viele Daten er von sich preis­geben will, um möglichst genaue Mess­ergeb­nisse zu erhalten.

Empfehlens­werter Trainings­modus

Einige Smartwatches wechseln auto­matisch in einen Trainings­modus, wenn sie Aktivitäten bemerken. Die Auto­matik taugt für einen ambitionierten Sportler aber nicht viel: Oft erkannten die Uhren im Test Sport­arten falsch und verpassten den Trainings­beginn.

Wir ermittelten die Fitness­noten im manuell gewählten Trainings­modus, um solche Ungenauigkeiten auszuschließen. Puls­frequenz, Stre­ckenlänge, Kalorien­verbrauch – wir prüfen, wie gut die Uhren diese Werte beim Gehen, Joggen, Radfahren und Schwimmen ermitteln. Viele liegen insbesondere bei Puls und Stre­ckenlänge oft daneben – vor allem, aber nicht nur im Schwimm­bad. Da die körperliche Belastung beim Gehen etwa eine andere ist, bestimmt auch die Wahl des korrekten Trainings­modus die Genauigkeit der Fitness­messung. Nutzer sollten daher ein möglichst passendes Trainings­programm für ihre Sport­art einstellen.

Autarke Smartwatch mit eSIM

Etliche Smartwatches werden optional mit integriertem Telefonmodul angeboten, die Produkt­namen tragen den Zusatz Cellular beziehungs­weise LTE oder 4G und enthalten eine elektronische SIM-Karte, eSIM genannt. Das ist für alle spannend, die für Aktivitäten im Freien kein Smartphone mitnehmen wollen. Sie wählen dann eine solche Smartwatch und buchen zu ihrem Mobil­funk­vertrag eine Zweitkarte. Die gibt es für Kunden der Netz­betreiber Deutsche Telekom, Telefonicá beziehungs­weise Vodafone für derzeit knapp 5 Euro monatlich.

Smartwatches mit eSIM sind etwa 50 bis 100 Euro teurer als ihre Pendants ohne. Billig ist das nicht, wohl aber faszinierend: So mutiert eine Smartwatch fast zum voll­wertigen Smartphone. Sprach­steuerung und Sprach­ausgabe kompensieren die geringe Displaygröße. Beide Funk­tionen, also Sprach­steuerung und -ausgabe, werden von Generation zu Generation leistungs­fähiger. Wem die Trennung von Smartwatch und Smartphone lieber ist, der findet in unserem Handy-Test passende Modelle.

Jetzt freischalten

Test Smartwatches und Fitness-Tracker im Test

Zugriff auf Testergebnisse für 65 Produkte (inkl. PDF).

3,50 €

Wie wollen Sie bezahlen?

  • test.de-Flatrate

    Freier Zugriff auf alle Testergebnisse und Online-Artikel für 7,90 € pro Monat oder 54,90 € im Jahr. Abonnenten von test oder Finanztest zahlen die Hälfte.

    Flatrate neu erwerben
  • Diesen Artikel per Kreditkarte kaufen.
  • Diesen Artikel per PayPal kaufen.
  • Diesen Artikel per Handy kaufen.
  • Gutschein einlösen

Preise inkl. MwSt.

Fragen zum Kauf beantworten wir in unserem Hilfe-Bereich.

Warum ist dieser Artikel kostenpflichtig?

Die Stiftung Warentest

  • kauft alle Testprodukte anonym im Handel ein,
  • nimmt Dienstleistungen verdeckt in Anspruch,
  • lässt mit wissenschaftlichen Methoden in unabhängigen Instituten testen,
  • ist vollständig anzeigenfrei,
  • erhält nur rund 3 Prozent ihrer Erträge als öffentlichen Zuschuss.

Mehr zum Thema

  • Bezahlen mit dem Handy Zwölf populäre Bezahl-Apps im Check

    - Mit Smartphone oder Smartwatch einzukaufen, liegt im Trend. Doch ist das Shoppen per App auch sicher? Und was passiert mit Kunden­daten? Die Experten von Finanztest haben...

  • Spiele-Apps im Test Alles andere als kindgerecht

    - Kinder lieben sie, doch kindgerecht sind Hand­yspiele selten. Das liegt auch an Mitspielern, die Naziparolen und Pornografie ins Spiel bringen. Die Multimedia-Experten...

  • Versicherungs­makler-App Versicherungs-Apps im Test enttäuschend

    - Die Stiftung Warentest hat Makler-Apps getestet. Mit ihnen soll der Versicherungs­vergleich bequem auf dem Smartphone gelingen – wie auch die Optimierung des eigenen...