„Ich kann viel mehr als nur die Uhrzeit sagen“ – das versprechen alle Smartwatches. Worin die schlauen Armband­uhren den meist kleineren und auch güns­tigeren Fitnes­stra­ckern und Fitness­armbändern über­legen sind, verrät der Test von Smartwatches.

Fitness­computer mit Bluetooth­verbindung zum Smartphone kommen als Smartwatch daher, als Fitness-Uhr oder als Fitness-Armband. Auch Hybrid­uhren mit Zeiger waren schon im Prüf­labor. Im Test Smartwatches und Fitness­tracker der Stiftung Warentest müssen Produkte etwa von Apple, Fitbit, Garmin, Huawei, Samsung & Co zeigen, wie gut sie sich bedienen lassen und wie genau sie Puls und Kalorien­verbrauch messen. Viele schwächeln im Work­out. Beim Daten­schutz haben fast alle Lücken.

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TestSmartwatches und Fitnes­stra­cker im Test02.07.2020
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Wear­ables im Test – es geht um Puls, Distanz, Kalorien

Puls­frequenz, Stre­ckenlänge, Kalorien­verbrauch – die Stiftung Warentest prüft, wie gut die Uhren Fitness­daten beim Gehen, Joggen, Radfahren und Schwimmen ermitteln. Die meisten liegen bei Puls und Stre­ckenlänge oft daneben. Fast alle Uhren lassen sich vom Alltags- in einen Trainings­modus schalten. Der soll genauere Werte liefern. Starten Nutzer zum Beispiel ein Radtraining, berechnet die Uhr den Kalorien­verbrauch anders als beim Gehen.

Einige Fitnes­stra­cker und Smartwatches wechseln auto­matisch in einen Trainings­modus, wenn sie Aktivitäten bemerken. Die Auto­matik taugt für einen ambitionierten Sportler nicht viel: Im Test der Stiftung Warentest erkannte sie Sport­arten häufig falsch oder verpasste den Trainings­beginn. Wir ermitteln die Fitness­noten im manuell gewählten Trainings­modus, um solche Ungenauigkeiten auszuschließen.

Das bietet der Wear­ables-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Die Tabelle zeigt die Bestenliste für Smartwatches und Fitnes­stra­cker sowie für zwei Hybrid­uhren. Sie haben Zeiger wie eine klassische Uhr und ein elektronisches Display für zusätzliche Informationen. Die Tests zeigen: Nur wenige sind gut, einige sind nur ausreichend oder mangelhaft.

Kauf­beratung. Sie erfahren, welche Smartwatch sich für ambitionierte Sportler eignet, welche gut für die Kommunikation ist und welche Uhr sich bei rauem Wetter mit Hand­schuhen bedienen lässt. Wir zeigen, welche Funk­tionen Smartwatches bieten, wie Fitnes­stra­cker und Lauf­uhren funk­tionieren, wie genau die Fitness­daten sind und was von Hybrid­uhren zu halten ist.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, können Sie die PDF der letzten Testbe­richte der Zeit­schrift test herunter­laden (PDF der Testberichte).

Eine gute Smartwatch hat ihren Preis

Smartwatches sollen das Smartphone ergänzen, ihre Träger zu einem akti­veren Lebens­stil verführen und beim Erreichen täglicher Bewegungs­ziele unterstützen. Der Schwer­punkt liegt klar auf Life­style. Güns­tige Modelle gibt es schon für unter 100 Euro, doch im Test der Stiftung Warentest schneiden vor allem die teuren Smartwatches gut ab. Die anderen können vor allem bei den versprochenen Fitness­funk­tionen nicht über­zeugen.

Smartwatches punkten vor allem als Erweiterung des Smartphones – den Vibrations­alarm geben sie wort­wörtlich haut­nah. Viele taugen zum Telefonieren. Oft kann das Smartphone in der Tasche bleiben. Etliche haben ein Telefonmodul integriert. Bei denen kann dass Smartphone dann sogar zu Hause bleiben.

Alle Details: Was Smartwatches im Detail können, erklärt die Warenkunde Smartwatches.

Video: Smartwatches im Test

Fitness­armbänder und Smartwatches absol­vieren die gleichen Prüfungen. Wie wir prüfen, zeigt unser Video vom letzten Test Smartwatches.

Eine Lauf­uhr für das Training

Fitness-Uhren prüften wir zuletzt 2017. Sie ähneln vom Gehäuse her Smartwatches, legen den Fokus aber auf Sport und Fitness. In der Regel ermitteln auch sie – wie die meisten Smartwatches – den Stand­ort mit einem integrierten Empfänger für Satellitennavigation mit Beidou, Galileo, Glonass oder GPS. So eignen sie sich für leistungs­orientierte Jogger und Radfahrer, die detaillierte Auswertungen via App auf dem Smartphone wünschen, die Uhr aber nicht als Handy­erweiterung nutzen.

Tendenziell hält ihr Akku länger durch als bei Smartwatches, da zahlt sich der Verzicht auf Funk­tionen aus. Die Preise variieren stark: Lauf­uhren kosten tendenziell weniger als Smartwatches. Spitzenmodelle aber können bis zu 1 000 Euro und mehr kosten.

Alle Details: Was Fitness-Uhren im Detail können, erklärt die Warenkunde Fitness-Uhren.

Fitness-Tracker animieren zu Bewegung

Fitness-Armbänder richten sich an Gelegen­heits­sportler und jene, die schlicht wissen wollen, wie viel sie sich tags­über bewegt haben. Fitness­armbänder beschränken sich weit­gehend auf die Funk­tionen „Schritt­zähler“ und „Kalorien­rechner“. Sie tracken auch die zurück­gelegte Strecke. Den Stand­ort können die meisten nicht bestimmen.

Anders als Smartwatches zeigen sie auch nicht die auf dem Smartphone einge­henden Nach­richten an. Es bleibt bei einer akustischen oder optischen Info, dass etwas einge­gangen ist. Schmal, leicht und mit kleinem Display passen Fitnes­stra­cker neben die klassische Uhr wie ein Accessoire an das Hand­gelenk. Etliche Fitnes­stra­cker sind schon für deutlich unter 100 Euro zu haben.

Alle Details: Was Fitnes­stra­cker im Detail können, erklärt die Warenkunde Fitness-Tracker.

Mängel beim Daten­schutz

Schritt­zahl und Kalorien­verbrauch berechnen die Uhren nur dann halb­wegs genau, wenn sie Alter, Geschlecht, Größe und Gewicht ihrer Träger kennen. Wer mit Angaben über sich selbst knausert, erhält ungenaue Werte. Deshalb fragen Smartwatches, Fitnes­stra­cker und Fitness/Armbänder sowie deren Smartphone-Apps beim Einrichten eines Nutzer­kontos persönliche Angaben ab. Einige Anbieter im Test räumen sich das Recht ein, diese Daten an Dritte weiterzugeben.

Dieses Thema wurde am 24.06.2020 voll­ständig aktualisiert. Ältere Nutzer­kommentare beziehen sich auf einen früheren Test zum Thema.

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