Smartwatches und Fitness-Tracker im Test Apple, Garmin, Samsung: Wer das Rennen macht

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Smartwatches und Fitness-Tracker im Test - Apple, Garmin, Samsung: Wer das Rennen macht
Die Wahl vor der Qual. Soll es eine Smartwatch sein oder ein Fitness-Tracker? In unseren Tests haben sich gerade die Tracker relativ oft beim Messen vermessen. © Stiftung Warentest / Thomas Vossbeck

Noten von Gut bis Mangelhaft: Wir zeigen, welche Smartwatches und Fitness-Tracker im Test am besten messen, die smartesten Features haben und lange durch­halten.

Smartwatches und Fitness-Tracker im Test Testergebnisse für 99 Smartwatches und Fitness-Tra­cker

Herz­frequenz, Schritte, Stre­cken und Höhen­unterschiede: Wer Smartwatch oder Fitness-Tracker trägt, will es genau wissen. Doch besonders bei den Puls- und Stre­cken­messungen liegen manche Geräte ziemlich daneben. Der Test zeigt, welche zuver­lässig messen.

Auch bei den Akku­lauf­zeiten sowie beim Umgang mit Telefon­gesprächen oder Text­nach­richten, beim Musikspielen und weiteren smarten Funk­tionen ergeben die Prüfungen erhebliche Unterschiede. Nicht immer sind die teuersten Modelle die besten.

Neu im Test: Im November sind 21 Geräte neu hinzugekommen: 18 Smartwatches und 3 Fitness-Tracker. Darunter sind zum Beispiel die Apple Watch Series 8, die Garmin Fenix 7, die Samsung Galaxy Watch5, aber auch weit güns­tigere smarte Uhren wie die Huawei Watch 2 Fit Active oder die Xiaomi Redmi Watch 2 Lite.

Warum sich der Smartwatches- und Fitness-Tracker-Test für Sie lohnt

  • Test­ergeb­nisse. Unser Test präsentiert Ihnen Ergebnisse für alle Smartwatches und Fitness-Tracker, die wir seit Herbst 2019 geprüft haben. Darunter teure Smartwatches von Apple oder Garmin, aber auch güns­tige Fitness-Tracker von Samsung, Huawei oder Fitbit. Insgesamt befinden sich 99 Produkte in der Daten­bank – mit Noten von Gut bis Mangelhaft.
  • Die besten Smartwatches und Fitness-Tracker für Sie. Die Test­ergeb­nisse der Stiftung Warentest können Sie individuell nach getesteten Kategorien filtern, zum Beispiel eine Preis­ober­grenze fest­legen oder sich nur Produkte mit bestimmten Ausstattungs­merkmalen anzeigen lassen.
  • Tages­aktuelle Preise. Wir zeigen Ihnen zu jedem Produkt einen tages­aktuellen Onlinepreis sowie eine Preis­historie. Güns­tige Einstiegs­modelle gibt es bereits für weniger als 50 Euro. Teure Smartwatches können mehr als 600 Euro kosten.
  • Heft­artikel als PDF. Nach dem Frei­schalten können Sie die letzten Testbe­richte zu Smartwatches und Fitnes­stra­ckern aus der Zeit­schrift test herunter­laden.

Smartwatches und Fitness-Tracker im Test Testergebnisse für 99 Smartwatches und Fitness-Tra­cker

Was Smartwatches und Fitness-Tracker unterscheidet

Die Fitness-Tracker beschränken sich weit­gehend auf Fitness­funk­tionen: Puls messen, Schritte zählen, Stre­ckenlängen berechnen. Zusatz­funk­tionen sind meist eher nur rudimentär ausgeprägt. Durch diese geringere Leistungs­fähig­keit sind die Fitness­uhren im Test oft güns­tiger und halten mit einer Akkuladung länger durch als eine Smartwatch (detailliertere Informationen: Das leisten Fitness-Tracker).

Smartwatches haben meist mehr drauf: Sie können nicht nur Fitness­daten messen, sondern etwa auch Anrufe entgegen­nehmen, Kurz­nach­richten anzeigen und beant­worten, beim Navigieren helfen oder die Musik auf dem gekoppelten Handy steuern. Manche sind auch in der Lage, selbst Musikdateien zu speichern und abzu­spielen. Hinzu kommt bei einigen Modellen kontaktloses Bezahlen (Das leisten Smartwatches).

Tipp: Schon vor dem Frei­schalten können Sie Inhalte aus der Tabelle sehen – beispiels­weise alle getesteten Geräte, deren Abmessungen und Funk­tionen.

Wählerisch im Zusammen­spiel mit dem Handy

Egal ob Fitness-Tracker oder Smartwatch: Sie entfalten ihre volle Funk­tions­vielfalt im Normalfall nur im Zusammen­spiel mit einem Smartphone. Manche Uhren sind bei der Part­nerwahl wählerisch und akzeptieren nur Handys desselben Anbieters oder aus demselben Ökosystem: So lassen sich Apples Smartwatches nur auf iPhones ein, neuere Samsung-Modelle nur auf Android-Handys. Einige Uhren bieten bestimmte Funk­tionen nur an, wenn das Smartphone vom selben Anbieter stammt wie die Uhr.

Smartwatches und Fitness-Tracker für Android-Handys
Smartwatches und Fitness-Tracker für iPhones

Smartwatches und Fitness-Tracker im Test Testergebnisse für 99 Smartwatches und Fitness-Tra­cker

So testen wir Smartwatches und Fitness-Tracker

Die Stiftung Warentest untersucht, wie genau die Smartwatches und Fitness-Tracker Puls, Schritt­zahl, Stre­ckenlängen und Höhen­angaben ermitteln. Die Prüfungen dafür finden beim Gehen, Laufen, Radfahren und bei diversen Alltags­aktivitäten statt. Außerdem prüfen wir diverse weitere Funk­tionen der Uhren, zum Beispiel wie leicht sie sich bedienen lassen. Wichtig bei allen mobilen Geräten sind zudem die Lauf- und Lade­zeiten der Akkus, die Stabilität der Geräte testen wir unter anderem mittels eines Fall- und eines Kratztests.

Seit November 2022 prüft die Stiftung Warentest Smartwatches und Fitness-Tracker gemein­sam mit anderen interna­tionalen Verbraucher­organisationen. Die Test­ergeb­nisse der seitdem hinzugekommenen Geräte lassen sich nicht direkt mit denen von älteren Modellen vergleichen. Die genaue Beschreibung der Prüf­methoden finden Sie unter So haben wir getestet.

Smartwatches und Fitness-Tracker im Test Testergebnisse für 99 Smartwatches und Fitness-Tra­cker

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wollerolle am 20.11.2022 um 19:58 Uhr

Kommentar vom Autor gelöscht.

wollerolle am 20.11.2022 um 19:56 Uhr

Kommentar vom Autor gelöscht.

Profilbild Stiftung_Warentest am 18.11.2022 um 16:34 Uhr
Auswahl, Kriterien und Darstellung der Ergebnisse

Wir erheben eine große Anzahl von unterschiedlichsten Messwerten und Daten zu jedem einzelnen Produkt. Das gilt nicht nur für die Smartwatches, sondern auch für die anderen Waren und Dienstleitungen, die die Stiftung Warentest untersucht. Ein Ziel des vergleichenden Warentests ist neben der Erhebung der Daten auch ihre vergleichbare Darstellung. Unsere Leser:innen sollen schnell in die Lage versetzt werden, zu erkennen, welches Produkt insgesamt und in den maßgeblichen Teilbereichen besser oder schlechter abschneidet als andere am Markt vertretene Produkte. Dabei orientieren wir uns seit Jahrzehnten am Schulnotensystem, da dies ein allgemein gebräuchliches und verstandenen Maß zur Leistungsbeurteilung ist. Beispielsweise setzen sich unsere Fitnessnoten aus einer ganzen Reihe von Einzelmessungen mit mehreren Probanden zusammen
Unsere Messungen zeigen, dass es zum Teil größere Abweichungen zwischen einzelnen Probanden und unterschiedlichen sportlichen Aktivitäten geben kann. Das alles berücksichtigen wir in unserer Bewertung. Eine Uhr etwa mit schlechter Herzfrequenzmessung wird im Schnitt häufiger und in größerem Maße von der tatsächlichen individuellen Herzfrequenz abweichen als eine Uhr mit guter Note. Die Uhr mit der besten Note kann im Durchschnitt den Puls am besten messen.
Da die Durchführung unserer Untersuchungen kostspielig ist und Testplätze deshalb generell rar sind, geht es zum einen darum, mit relativ wenigen Produkten den Markt gut abzubilden. Zum anderen dürfen aber auch interessante und innovative Produkte nicht zu kurz kommen. Außerdem möchte der Verbraucher wissen, ob teurere Waren gegenüber deutlich billigeren wirklich qualitative Vorteile haben. Und in jedem Fall muss die Marktauswahl objektiven, nachvollziehbaren Kriterien folgen. Die Marktbedeutung der Produkte oder Dienstleistungsangebote ist deshalb ein wichtiges Auswahlkriterium.
Wir verwerten dabei Erkenntnisse aus der Marktforschung über die Verkaufszahlen und Verkaufstrends und befragen Anbieter.
Wenn ein Angebot nicht im Testfeld berücksichtigt wird, ist dies jedoch nicht mit einer Negativwertung verbunden. Es sind schlicht und einfach Kapazitätsgründe, die dem Umfang unserer Tests Grenzen setzen.

angertitan am 18.11.2022 um 12:36 Uhr
Fragwürdige Auswahl und Kriterien

Auch ich möchte mich vielen hier anschließen und bemängeln, dass nicht wirklich ersichtlich ist, was manche Kriterien nun explizit ausdrücken.
Sicherlich erfordert es bei dem Umfang an Uhren viel Zeit, jedoch würde ich mir etwas mehr textliche Inhalte auch zu jeder einzelnen Uhr wünschen. Die Angaben gut, mittel und schlecht geben ja nur sehr begrenzt wieder, was am Ende wirklich ausschlaggebend für die Bewertung war.
Zur Auswahl dann auch noch mal ein Wort erwähnt wurde hier auch schon die Sigma iD.Free, die wirklich ein Preis-Leistung-Tipp zu sein scheint. Des Weiteren frage ich mich, was die Withings ScanWatch in diesem Test zu tun hat? Sie ist die einzige Hybriduhr und kann damit eigentlich nur sehr schlecht mit den Kriterien der Smartwatches bewertet werden. Ich möchte auf keinen Fall die Uhr verteidigen, jedoch ist es schon auffällig, dass andere Test dieser Uhr gute bis sehr gute Ergebnisse bescheinigen und bei Ihnen ist diese Uhr quasi Müll.

tentative am 17.11.2022 um 02:28 Uhr
SIGMA

Die günstige SIGMA iD.Free, mit vielen Funktionen wie Pulsmessung etc., fehlt schon wieder im Test.