Wer auch im Osterurlaub mit seinem Smartphone ins Internet möchte, sollte sich vor Reiseantritt über die Konditionen seines Anbieters informieren und gegebenenfalls eine spezielle Auslandsoption dazubuchen. Noch immer gibt es Anbieter, die selbst innerhalb der EU für 1 Megabyte Datenverkehr bis zu 20 Euro kassieren. Mehrere Provider wie beispielsweise blau.de und simyo haben Urlaubsdatenpakete für EU-Länder im Programm, die 50 Megabyte Datenverkehr für 4,99 Euro ermöglichen. Die Laufzeit beträgt sieben Tage. Diese Angebote lassen sich auch im Urlaub buchen.

Wer im EU-Ausland mit einem teuren Datentarif ins Netz geht, ist hinterher nicht ruiniert: Zum Schutz der Verbraucher hat die EU eine Kappungsgrenze eingeführt. Das heißt: Die Verbindung zum Internet wird automatisch getrennt, sobald der Nutzer Daten für 59,50 Euro heruntergeladen hat. Wünscht er die Begrenzung nicht, muss er sie aktiv erweitern. Um unnötigen Datenverkehr zu vermeiden, sollten Urlauber Apps, die automatisch auf das Internet zugreifen, vorsorglich abschalten. Wer im Urlaub ausgiebig surfen möchten, sollte in ein Internetcafé gehen oder öffentliche WLan-Verbindungen nutzen.

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