Smartphone im Auto

Drei Systeme im Check

Inhalt
  1. Überblick
  2. Drei Systeme im Check
  3. Artikel als PDF (2 Seiten)

Android Auto

Positiv. Android Auto läuft auf Handys ab Android 5.0. Während der Nutzung ist der Telefon­bild­schirm gesperrt. So besteht keine Ablenkungs­gefahr für Fahrer. Android Auto versteht Sprach­befehle auch für Fremd-Apps, etwa Spotify oder Whatsapp, und liefert Wetterinfos. Es gibt viele kompatible Apps.

Negativ. In der Stan­dard­ansicht zeigt Android Auto nicht etwa alle kompatiblen Apps an, sondern nur Benach­richtigungen einzelner Programme. Anwendungen lassen sich nur per Sprach­befehl oder Zusatz­buttons starten. Kein Sprach­befehl, um Nach­richten vorlesen zu lassen. Einrichtung lang­wierig.

Carplay

Positiv. Carplay funk­tioniert mit Handys von Apple ab dem iPhone 5. Es ließ sich einfach einrichten. Der Bild­schirm zeigt die kompatiblen Apps über­sicht­lich an. Die Sprach­eingabe über Sprach­assistent Siri funk­tionierte im Test gut. Auch Wetterinfos lassen sich per Sprach­befehl abfragen.

Negativ. Das iPhone ist während der Verbindung mit dem Auto nicht gesperrt: Ablenkungs­gefahr. Nur die aktuellste Sprach­nach­richt wird vorgelesen und nur aus Apples eigener Nach­richten-App, nicht etwa aus Whatsapp. Nur wenige Apps, über­wiegend Audio­dienste. Sprach­steuerung nur mit Apple-Apps.

Mirrorlink

Positiv. Mirrorlink funk­tioniert mit Android-Smartphones etwa von HTC, LG, Samsung und Sony. Das System ist einfach zu bedienen und einzurichten. Apps werden auf dem Fahr­zeug­bild­schirm ange­zeigt. Der Telefon­bild­schirm ist während der Nutzung gesperrt. So besteht keine Ablenkungs­gefahr.

Negativ. Nur wenige kompatible Apps. Keine eigene Sprach­eingabe wie Siri oder Google Now. Mirrorlink greift auf die fahr­zeug­eigene Funk­tion zurück, die weniger Befehle versteht. Um sich Nach­richten vorlesen zu lassen, sind viele Klicks und eine eigene App erforderlich: umständlich. Keine Wetterinfos.

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3 Kommentare Diskutieren Sie mit

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DUS-GS am 12.12.2018 um 17:09 Uhr
KITT (nicht Kid)

KITT steht für Knight Industries Two Thousand
# Klugscheißeralarm

Asbeck am 19.10.2016 um 20:07 Uhr
KITT (nicht Kid)

Liebe test-Redaktion, das Auto von Michael Knight in der TV-Serie Knight Rider hieß nicht Kid, sondern KITT (Abkürzung für Knight Rider Two Thousand). Die frühen 80er sind halt schon über 30 Jahre her, da kann man so was schon mal vergessen... :-)

sltestabo am 08.09.2016 um 22:46 Uhr
Traurig

Es ist echt traurig, was die Autofimen hier bieten. Warum funktionieren nur ausgewählte Apps?
Es wäre doch eine tolle Sache, wenn der Bildschirm des Handys auf die Autokonsole übertragen werden würde - und die Touchbefehle umgekehrt. Aber dann wären die sündhaft teuren und veralteten Mediainstallationen der Autohersteller überflüssig.
Richtig lustig ist, wenn z.B. Seat zwar eine drahtlose Ladestation anbietet, die Verbindung zum Mediasystem aber nur per Kabel funktioniert.