Ein Anbieter schickte das defekte Smartphone nach 46 Tagen wieder zurück – unrepariert.

Display zersplittert, Kopf­hörer­buchse kaputt: Wer behebt den Schaden akkurat, schnell und preis­wert? Die Stiftung Warentest hat zehn Handy-Reparatur­dienste getestet. Gute Nach­richt in Zeiten von Corona: Testsieger ist ein Online­dienst! Er erledigte alles tipp-topp. Weniger schön: Wir bekamen einige Geräte beschädigt zurück und warteten teils wochen­lang. In manchen Fällen kostete die Reparatur sogar mehr als eine Neuanschaffung desselben Handys.

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TestSmartphone-Reparatur­dienste24.03.2020
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Wie gut repariert wird, ist Glücks­sache

Jeder Anbieter erhielt je ein Smartphone von Samsung, Apple und Huawei zur Reparatur, die Hersteller Samsung und Apple bekamen je drei Smartphones ihrer eigenen Marke. Über­wiegend war die Reparaturqualität durch­wachsen – egal ob Hersteller, Vor-Ort-Werk­statt oder Online­dienst. Viele Services setzten mal ein Handy tadellos instand, mal arbeiteten sie nach­lässig oder gaben Handys sogar mit einem neuen Schaden zurück.

Zwei Reparatur­dienste machen ihre Sache gut

Der Testsieger hat alle Schäden einwand­frei repariert. Ein weiterer Smartphone-Service schnitt insgesamt auch gut ab und über­raschte mit dem güns­tigsten Preis für die Reparatur eines Samsung-Handys.

Smartphone-Reparatur­dienste – das bietet unser Test

Test­ergeb­nisse. Die Tabelle zeigt Bewertungen für 10 Reparatur­dienste, darunter vier Online­services, vier Vor-Ort-Werk­stätten und die Dienste der Hand­yhersteller Samsung und Apple. Sie erfahren, wie gut die Reparaturqualität ist, wie lange die Instandset­zung dauert und was sie kostet. Außerdem finden Sie Urteile zur Kunden­orientierung, etwa wie termin- und kostentreu die Dienste sind.

Tipps und Hintergrund. Wir erklären, wann sich eine Reparatur lohnt und wann eher nicht. Sieben Hinweise erleichtern Ihnen die Entscheidung.

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Etliche Handys kamen beschädigt zurück

Bei einem Gerät funk­tionierte nach der Reparatur der Telefonlaut­sprecher nicht mehr, wir konnten nur noch über die Frei­sprech­funk­tion telefonieren. Ein zweites Handy kam mit defektem Kompass zurück, was zu Einschränkungen bei der Navigation führt. Ein drittes Gerät hatte einen neuen Touchs­creen, der kaum auf Berührungen reagierte. Unser zweiter Schaden, die kaputte Kopf­hörer­buchse, blieb häufig unrepariert.

Es kostet viel Zeit und Geld

Nicht glück­lich dürften viele Kunden auch darüber sein, wie lange sich viele Reparaturen hinzogen und wie viel sie kosteten. Einige dauer­ten wochen­lang, in einem Fall erhielten wir ein Huawei-Handy nach langen 46 Werk­tagen unrepariert zurück. Zudem sind die Rechnungen mit bis zu 370 Euro oft happig und liegen teils über dem Neupreis für dasselbe Hand­ymodell zum Zeit­punkt des Schadens. Der Test enthält dennoch einen Geheimtipp für die güns­tigste Samsung-Reparatur.

Reparieren ist gut für die Umwelt

Ob sich eine Reparatur lohnt, ist nicht nur eine finanzielle Frage. Für manche Handy­besitzer zählt vor allem Nach­haltig­keit, sie wollen ihr Handy so lange wie möglich nutzen. Im täglichen Gebrauch belastet das Smartphone unsere Umwelt nämlich wenig, in der Herstellung und Entsorgung dagegen enorm. Würden sämtliche EU-Bürger ihre Smartphones nur ein Jahr länger nutzen als bisher, sparte das bis 2030 so viel Kohlen­stoff­dioxid, als würden eine Millionen Autos von der Straße verschwinden – das hat das Europäische Umwelt­büro errechnet.

Nutzer­kommentare, die vor dem 24. März 2020 gepostet wurden, beziehen sich auf eine frühere Unter­suchung.

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