Smartphone, Notebook und Co Meldung

Akkus. Nur zu 90 Prozent geladen, leben sie länger.

Je länger ein Akku funk­tioniert, desto positiver wird seine Umwelt­bilanz. Hier ein paar nützliche Tipps, wie Sie die Lebens­dauer Ihres Akkus verlängern können.

Akku nicht komplett entladen

Moderne Akkus leben länger, wenn sie weder tief­entladen (0 Prozent Ladung) noch bis zum physika­lischen Maximum aufgeladen werden. Lithium-Akkus mögen flache Lade­zyklen: Smartphones, Tablets und Notebooks schalten deshalb ab, wenn die Rest­kapazität des Akkus auf 10 bis 15 Prozent fällt. Laden Sie den Akku dann zunächst auf, bevor Sie das Gerät wieder einschalten. Moderne Akkuelektronik beendet den Lade­vorgang selbst­ständig, sobald der Akku eine Kapazität von 85 bis 90 Prozent erreicht hat. Signalisiert werden 100 Prozent.

Gerät nicht permanent an der Steck­dose lassen

Lithium-Akkus, die bis zum physika­lischen Maximum aufgeladen werden, altern schneller. Auch Akkus, die permanent am Stromnetz hängen, etwa in stationär verwendeten Notebooks, gehen schneller kaputt.

Extreme Temperaturen vermeiden

Temperaturen über 40 Grad verkürzen die Lebens­dauer ebenfalls. Lade­vorgänge bei Minus­temperaturen sind für den Akku sogar schnell tödlich.

Geräte mit wechsel­baren Akkus kaufen

Das Umwelt­bundes­amt hat die Energiebilanz von Lithium-Akkus über mehrere Jahre untersucht. Ein Groß­teil der Umwelt­belastung entsteht bei der Produktion. Je länger ein Akku funk­tioniert, desto positiver wird seine Umwelt­bilanz. Aus Umwelt­sicht empfiehlt es sich, Geräte mit wechsel­baren Akkus zu kaufen und diese über einen möglichst langen Zeitraum zu nutzen. Ansonsten stirbt mit dem Akku auch das Gerät.

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