Finanzen.net zero, Just­trade, Scalable Capital und Trade Republic Smartphone-Broker im Test

Finanzen.net zero, Just­trade, Scalable Capital und Trade Republic - Smartphone-Broker im Test
Smartphone-Broker. Anleger nutzen in der Regel eine App. © istockfoto; Trade Republic (M)

Kostenlos Aktien und ETF handeln – mit Smartphone-Brokern. Stiftung Warentest hat sich Finanzen.net zero, Just­trade, Scalable Capital und Trade Republic angeschaut.

Inhalt

Wert­papiere und ETF (fast) ohne Kosten handeln

Normaler­weise ist häufiges Handeln mit Wert­papieren ein sicheres Mittel, die Rendite zu drücken. Die Kosten lassen sich in der Regel nicht durch Kurs­gewinne wett­machen. Was aber, wenn die Kosten wegfallen?

Bei Finanzen.net zero und Just­trade ist der Handel für Anleger völlig kostenlos. Trade Republic verlangt nur 1 Euro pro Order. Scalable Capital hat mehrere Depot­varianten: Im Abomodell namens „Prime Broker“ zahlen Kunden pauschal 2,99 Euro pro Monat und können dafür beliebig Wert­papiere kaufen und verkaufen, beim Depot „Free Broker“ gibt es zwar keine laufenden Kosten, aber für jeden Kauf oder Verkauf werden 0,99 Euro berechnet.

Tipp: Sie wollen lieber ein klassisches Wert­papier-Depot? Auch solche Depots testet die Stiftung Warentest laufend (zum Vergleich Wertpapier-Depots).

Das bietet der Smartphone-Broker-Test der Stiftung Warentest

Tabelle.
Unsere Über­sicht zeigt, was Anleger von Finanzen.net zero, Just­trade, Scalable Capital und Trade Republic erwarten können. Neben Basis-Infos erfahren Sie alles über Handels­plätze und -zeiten, Mindest­ordergröße, Zahl der handel­baren Wert­papiere und angebotenen ETF-Sparpläne sowie mögliche Zusatz­kosten.
Hintergrund und Einordnung.
Die Finanztest-Experten erklären, für wen sich die Angebote eignen, wie sie funk­tionieren und was das Geschäfts­modell dahinter ist. Sie sagen, was Anleger tun können, die ihr Depot zu einem Smartphone-Broker über­tragen wollen.

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Keine großen Handels­spannen

Finanztest hat die Broker über Monate ausprobiert, der Handel funk­tioniert nach unseren Beob­achtungen weit­gehend reibungs­los. Als unbe­gründet erwies sich die Befürchtung, dass die Gebührenfreiheit durch eine größere Handels­spanne beim Kauf und Verkauf einhergeht. Bei bekannten Aktien oder ETF entdeckten wir keine nennens­werten Aufschläge gegen­über dem Xetra-Handel der deutschen Börse.

Einschränkung bei Handels­plätzen

Bei Finanzen.net zero, Just­trade und Trade Republic können Anleger nicht über Xetra oder ausländische Börsen handeln, statt­dessen sind sie auf einen oder bei Just­trade auf drei börs­liche Handels­plätze angewiesen. Nur Scalable Capital bietet mitt­lerweile Xetra als zweiten Handels­platz an. Das Angebot an Wert­papieren ist somit geringer als bei den meisten Direkt­banken, dürfte den meisten Anlegern aber ausreichen.

Dieser Test im April 2019 erschienen. Wir haben ihn zuletzt im Juli 2021 aktualisiert. Nutzer­kommentare können sich auf eine frühere Fassung beziehen.

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