Unser Rat

  • Rechnung bean­standen. Stehen auf Ihrer Hand­yrechnung Beträge für nicht wissentlich genutzte Dienste? Dann bean­standen Sie die Rechnung schriftlich beim Mobil­funkanbieter. Erklären Sie, um welche Kosten es geht. Fordern Sie einen „Entgelt­nach­weis“, der zeigt, für welche Dienste der zusätzliche Betrag anfällt. Verlangen Sie vom Anbieter das Ergeb­nisblatt einer tech­nischen Prüfung der Daten­flüsse. Darauf haben Sie Anspruch.
  • Einrichten. Ihr Mobil­funkanbieter muss Ihnen auf Wunsch kostenlos eine Drittanbieter­sperre einrichten. Den Antrag können Sie schriftlich, telefo­nisch, online oder im Geschäft des Mobil­funkanbieters stellen. Einige Unternehmen bieten unterschiedliche „Sperr­klassen“ an. Sie können zum Beispiel entscheiden, dass Sie digitale Fahr­karten nutzen, aber Erotikdienste sperren möchten. Prüfen Sie die Sperr­klassen genau. Oft empfiehlt es sich, alle zu akti­vieren.
  • Sonder­nummern. Sie können Sonder­nummern wie 0900-, 01805- oder 0137er-Nummern und andere Telefon­dienste bei jedem Anbieter sperren. Das ist sinn­voll, es gibt immer wieder Betrügereien mit Sonder­nummern.
  • Kinder. Wenn Sie für Ihr Kind einen Handy­vertrag abschließen, sollten Sie unbe­dingt die Drittanbieter­sperre mit allen Sperr­klassen einrichten.
  • Schlichten. Wenn Sie Streit mit Ihrem Mobil­funkanbieter haben, können Sie sich auch an die Schlichtungs­stelle Tele­kommunikation der Bundesnetzagentur wenden. Für Eingaben seit dem 1. April 2016 ist das Verfahren kostenlos.

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