Smarte Tür­schlösser im Test Nicht alle sind sicher

Smarte Tür­schlösser im Test - Nicht alle sind sicher
Es funkt. Ein Fingertipp aufs Handy und das smarte Schloss öffnet die Haustür – per Bluetooth. © Stifttung Warentest / Hendrik Rauch

Smarte Tür­schlösser machen das Leben leichter. Haus- oder Wohnungs­tür lassen sich per App, Smartphone, Finger­abdruck oder Sprach­assistent öffnen. Kein lästiges Schlüssel­kramen mehr, zum Joggen kommt nur noch die Smartwatch mit, die Putz­hilfe gelangt allein ins Haus. Aber wie gut funk­tioniert die Technik und wie sicher ist sie? Zwei von sieben smarten Tür­schlössern im Test der Stiftung Warentest leisten sich eine Schwäche, die Hacker ausnutzen könnten. Ein Schloss ließ sich ganz konventionell knacken (Preise: 78 bis 375 Euro).

Smarte Tür­schlösser im Test Testergebnisse für 10 Smarte Tür­schlösser 10/2020

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Inhalt
Liste der 10 getesteten Produkte
Smarte Tür­schlösser 10/2020 - Tür­schloss­antriebe ohne Schließ­zylinder
  • Abus Hometec Pro CFA 3000 inkl. Funkfernbedienung Hauptbild
    Abus Hometec Pro CFA 3000 inkl. Funkfernbedienung
  • Ekey Uno Fingerprint inkl. Eqiva Bluetooth Smart Türschlossantrieb Hauptbild
    Ekey Uno Fingerprint inkl. Eqiva Bluetooth Smart Türschlossantrieb
  • eQ-3 Eqiva Bluetooth Smart Türschlossantrieb Hauptbild
    eQ-3 Eqiva Bluetooth Smart Türschlossantrieb
  • Hörmann Smartkey Hauptbild
    Hörmann Smartkey
  • Hörmann Smartkey mit BiSecur Gateway Lan/WLan Hauptbild
    Hörmann Smartkey mit BiSecur Gateway Lan/WLan
  • Nuki Smartlock 2.0 Hauptbild
    Nuki Smartlock 2.0
  • Nuki Smartlock 2.0 mit Nuki Bridge Hauptbild
    Nuki Smartlock 2.0 mit Nuki Bridge
Smarte Tür­schlösser 10/2020 - Tür­schloss­antriebe mit Schließ­zylinder
  • Danalock V3 Bluetooth Hauptbild
    Danalock V3 Bluetooth
  • Danalock V3 Bluetooth mit Danabridge Bluetooth-Wifi DBV3-EU Hauptbild
    Danalock V3 Bluetooth mit Danabridge Bluetooth-Wifi DBV3-EU
  • Yale Entr (YA95) Hauptbild
    Yale Entr (YA95)

Der smarte Antrieb dreht den Schlüssel im Schloss

Ein klassisches Türschloss verwandelt sich mit wenigen Hand­griffen in ein smartes. Meist wird an der Türinnenseite ein Türschloss­antrieb auf ein bestehendes Schloss montiert. Der herkömm­liche Schlüssel steckt dauer­haft im Schloss und wird vom Motor des Türschloss­antriebs gedreht. Gesteuert wird das Schloss meist kabellos über Funk etwa per Bluetooth mit dem Handy.

Bildergalerie: Fünf Bedien­möglich­keiten für smarte Tür­schlösser

Smarte Tür­schlösser – das bietet unser Test

Test­ergeb­nisse.
Im Test sind sieben smarte Tür­schlösser für Wohnungs- und Haustüren vertreten – zwei mit und fünf ohne integrierten Schließ­zylinder. Drei der sieben Geräte bieten einen Internet­zugang, für sie haben wir zwei Qualitäts­urteile vergeben – für die Nutzung mit und ohne Internet. Deshalb zeigt die Tabelle zehn statt sieben Produktbe­wertungen. Geprüft haben wir neben der Montage auch das Ver- und Entriegeln, die Hand­habung sowie Sicherheit und Daten­schutz. In einem Hacking­check klärten wir, ob die smarten Tür­schlösser typischen Hacker­angriffen standhalten. Die Modelle mit eigenem Schließ­zylinder versuchten wir außerdem auf herkömm­lichem Weg zu knacken.
Kauf­beratung und Tipps.
Der Testbe­richt verrät, wer als Testsieger aus dem smarte Tür­schlösser-Test hervorgeht, welches Schloss sich am einfachsten bedienen lässt und am sichersten ist. Sie erfahren, welche Voraus­setzungen das alte Türschloss erfüllen muss, ob sich die smarte Technik auf den Preis der Hausrat­versicherung auswirkt und wie Sie in die eigenen vier Wände kommen, wenn der Türschloss­antrieb schlapp macht.
Heft­artikel.
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Test Smarte Tür­schlösser im Test

test 10/2020

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Die Montage klappt ohne Fachmann

Wir haben Türschloss­antriebe mit und ohne integrierten Schließ­zylinder geprüft. Wer die mit Schließ­zylinder nutzen will, muss seinen alten Zylinder ausbauen. Das ist etwas aufwendiger, aber kein Hexen­werk. Unser Test zeigt: Die Montage ist über­wiegend unkompliziert, ein Fachmann muss dafür nicht ran.

Zwei Schlösser erlauben zu kurze Pass­wörter

Angesehen haben wir uns auch, wie gut das Ver- und Entriegeln klappt, wie leicht sich die smarten Tür­schlösser bedienen und ins Smart Home integrieren lassen. Und natürlich, wie sicher die Systeme sind. Zwei haben eine Schwach­stelle beim Bedienen des Schlosses übers Internet – sie akzeptieren zu kurze Pass­wörter. Hacker könnten das ausnutzen und unter Umständen das Schloss kontrollieren. Eines dieser beiden Schlösser konnten wir zudem in wenigen Minuten konventionell durch Aufbohren knacken. Test­urteil: Mangelhaft.

Tipp: Wie Sie sich am besten vor Einbrechern schützen, zeigt unser Test von Tür- und Fenstersicherungen.

Smarte Tür­schlösser im Test Testergebnisse für 10 Smarte Tür­schlösser 10/2020

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Der Alltag ist deutlich bequemer

Das große Plus der smarten Geräte ist der Komfortgewinn. Einige Schlösser öffnen von selbst, wenn sich Besitzer mit ihrem Smartphone nähern. Das Kind kann den Schlüssel nicht mehr verlieren, weil es per Finger­abdruck aufschließt. Für den Pflege­dienst, die Putz­hilfe oder Ferien­gäste lassen sich in der App des Schlossanbieters für ein bestimmtes Zeit­fenster Zutritts­rechte einrichten – sie schließen vor Ort ebenfalls über die Anbieter-App auf ihrem Handy auf. Ganz schön smart.

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Test Smarte Tür­schlösser im Test

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