Smart TV und Daten­schutz Spion im Wohn­zimmer – wenn der Fernseher zurück­schaut

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Smart TV und Daten­schutz - Spion im Wohn­zimmer – wenn der Fernseher zurück­schaut

Was das Smartphone fürs Handy, ist der Smart-TV fürs Fernsehen: Internet­fähig und mit Zusatz­schnitt­stellen wie USB, Netz­werk und WLan versehen, ermöglicht er mehr als nur Fernsehen. Videos und Software aus dem Netz zu laden, mag komfortabel sein, doch wie sieht's mit dem Schutz der Privatsphäre aus? Um das in Erfahrung zu bringen, hat die Stiftung Warentest Geräte von acht renommierten Anbietern auf Daten­schutz geprüft. Funk­tioniert die Kamera als Wanze? Sendet das zur Fernbedienung umfunk­tionierte Smartphone Intimes aus dem Wohn­zimmer? Als Daten­schleuder erwies sich der neue Stan­dard für inter­aktives Fernsehen HbbTV.

Im Test: Fernseher der Marken LG, Loewe, Panasonic, Philips, Samsung, Sony, Technisat und Toshiba mit HbbTV-Funk­tionalität und Internet­zugang, teil­weise auch mit Kamera und Mikrofon für Video­telefonie. Alle Fernseher können per App vom Smartphone oder Tablet bedient werden.

Tests von Fernsehern: Test­ergeb­nisse von weit über 600 Geräten finden Sie im Produktfinder Fernseher.

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Thorsten.Maverick am 30.04.2014 um 11:21 Uhr
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In der c't 5/2014 gab es zu dem Thema mehrere gute Artikel, in «Gezähmte Monster» wurde sehr ausführlich beschrieben, wie man die Spionage verhindern kann. Im Prinzip hat man aber das gleiche Problem wie bei PCs, Handies, Routern und allen Geräten, die mit dem Internet verbunden werden: Sie können spionieren und Sicherheitslücken haben. Die Frage ist immer, ob bekanntgewordene Sicherheitslücken gestopft werden. Für Android gibt es praktisch keine Updates, für XP und OS X <= 10.6 nicht mehr, für Router manchmal (Fritz!Box wird gut unterstützt) und für SmartTVs auch nur manchmal. Test sollte endlich in das Urteil einbeziehen, ob es Updates gibt. Man sollte nichts mehr kaufen und benutzen, was unsicher ist. Ich würde eher mit dem Computer fernsehen, wenn ich diese ganzen Funktionen will. Der ist einfacher zu aktualisieren und besser zu kontrollieren. USB-TV-Sticks sind außerdem billig.