Smart Home Test

Smart Home lässt sich heute auch schon für relativ kleines Geld umsetzen.

Von unterwegs mit dem Smartphone die Wohnung über­wachen oder auf Zuruf das Licht dimmen – die Smart-Home-Technologie soll das Leben einfacher und sicherer machen. Hacker­angriffe, Abhör­affären und tech­nische Defekte machen jedoch viele skeptisch. Unser Test zeigt, was möglich ist und wo Risiken lauern. Wir haben acht exemplarisch ausgewählte Einsteiger-Systeme unter die Lupe genommen und die Anbieter – unter anderem Apple und die Deutsche Telekom – zu ihrer Technik befragt.

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TestSmart Home20.07.2017
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Energieeffizienz, Einbruch­schutz, mehr Wohn­komfort

Hilfe vom Fachmann und ein üppiges Budget waren lange Zeit Voraus­setzung für ein Smart Home. Mit den heute verfügbaren Einsteiger­systemen machen auch IT-Laien ihr Zuhause schon ab wenigen Hundert Euro smart. Bei einer Umfrage der Stiftung Warentest auf test.de bekundete kürzlich knapp jeder dritte der 1 751 teilnehmenden Leser Interesse am Thema Smart Home. Die Umfrage­teilnehmer versprechen sich von der neuen Technologie vor allem ein Mehr an Energieeffizienz, Einbruch­schutz und Wohn­komfort.

Verknüpfung ermöglicht neue Funk­tionen

Das intelligente Zuhause erfüllt solche Wünsche, in dem es verschiedene Geräte miteinander vernetzt. Energie sparen lässt sich zum Beispiel, wenn die Wohn­temperatur nach Verlassen des Hauses sinkt und vor der Heimkehr wieder steigt. Sicherer kann es für die Smart-Home-Besitzer werden, wenn das System über offene Fenster oder ungebetene Gäste mittels Bewegungs­melder alarmiert. Licht- und Roll­laden­steuerung können den Komfort erhöhen. Diese Basics ermöglichen nicht alle der acht exemplarisch ausgewählten Smart-Home-Systeme.

Systeme sprechen unterschiedliche Sprachen

Denn längst nicht jedes System kann alle Geräte und Dienste miteinander ins Gespräch bringen. Auf dem Smart-Home-Markt haben sich parallel unzäh­lige „Sprachen“ entwickelt, Funk­stan­dards genannt. Die derzeit verfügbaren Systeme sprechen in der Regel immer nur wenige dieser Sprachen und können nie alle Geräte oder Dienste einbinden. Unsere Unter­suchung zeigt, welche Systeme breit aufgestellt sind und welche weniger.

Smart Home bei Neubau oder Reno­vierung

Weitere wichtige Auswahl­kriterien sind Wohn­situation und Budget. So ist Smart Home grund­sätzlich über Funk, das 230-Volt-Stromnetz im Haus oder zusätzlich installierte Daten­kabel möglich. Wer neu baut oder grund­renoviert, kann sein Zuhause auf allen drei Wegen smart machen. Bei recht­zeitiger Planung sogar mit Systemen, für die schon beim Bau zusätzliche Daten­kabel verlegt werden müssen. Stehen Haus und Wohnung, kommen Anbieter infrage, die das vorhandene 230-Volt-Stromnetz nutzen. Für Mieter hingegen sind Funk­systeme oft der einzig sinn­volle Weg. Viele Einsteiger­systeme arbeiten mit Funk – auch in unserer exemplarischen Auswahl. Die Grund­ausstattung einer Funk­lösung kostet wenige Hundert Euro. Für einige Systeme fallen aber zusätzliche Kosten an – als Abokosten oder für die Nutzung einzelner Dienste.

Lang­fristige Nutzung der Systeme unsicher

Haus­technik ist auf eine lang­fristige Nutzung ausgelegt. Fraglich ist, ob das auch fürs Smart Home gilt oder ob die Installationen schon in einigen Jahren über­holt ist. Das verunsichert potenzielle Nutzer intelligenter Systeme. Teilnehmer unserer Umfrage fürchten beispiels­weise, dass ihre Haus­technik schnell veralten und unsicher werden könnte – und sie dann quasi vergeblich viel Geld investiert hätten. Diese Sorgen sind nach­voll­zieh­bar: In unserer Auswahl sichert nur ein Anbieter seinen Kunden eine Nutzung von mindestens zehn Jahren zu.

Probleme bei der Daten­sicherheit

Die Vernetzung im Smart Home birgt auch neue Möglich­keiten zu Daten­klau und -miss­brauch. Die Sicherheit ist ein zentrales Auswahl­kriterium für ein System. Orientierung kann etwa eine Zertifizierung der Daten­sicherheit durch unabhängiger Prüf­institute geben. Ein Anbieter in unserer Auswahl lässt sich bei der Sicherheit seines Systems gleich von mehreren Instituten auf die Finger schauen. Der Preis für die Annehmlich­keiten des Smart Homes ist, sich mit den Risiken beschäftigen und diese Daten zu schützen. Ein sicheres Pass­wort und auto­matisch aufgespielte Updates sind nur zwei Wege das Risiko zu mindern.

Das bietet der Artikel

  • Einschät­zung zu acht exemplarisch ausgewählten Einsteiger­systemen von Apple, AVM, Deutsche Telekom, Devolo, Digital­strom, eQ-3, Innogy und Nest Labs.
  • Informationen zu Vor- und Nach­teilen draht­gebundener und funk­basierter Systeme.
  • Allgemeine Tipps zu Daten­sicherheit und -schutz im Smart Home.

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