Slimfit-Fernseher WS-32Z308P Schnelltest

Flach, aber nicht flach genug: Der neue Röhrenfernseher ist immer noch drei- bis viermal so tief wie ein LCD-Gerät. Und sein Bild ist auch nicht tadellos.

SlimFit – klingt nach Weight Watchers, Abnehmdrinks und engen Jeans. Und um die schlanke Linie gehts auch, wenn auch um die eines Fernsehers: Die Samsung-Neuheit SlimFit ist ein besonders flacher Röhrenfernseher. Dank seines untypisch kleinen Umfangs soll er „für ein völlig neues Fernseherlebnis“ sorgen.

Doch der Name löst sein Versprechen nicht ein: Der SlimFit hat mit 40 Zentimetern zwar 16 Zentimeter weniger Tiefe als ein durchschnittliches Röhrengerät. Aber wegen der Anschlüsse auf der Rückseite muss der Nutzer weitere vier Zentimeter für Stecker und Co. einplanen – womit die Platzersparnis auf zwölf Zentimeter sinkt. Damit ist er immer noch drei bis vier mal so tief wie ein LCD-Flach-TV mit derselben Bilddiagonale von 81 Zentimetern (16 : 9). Der Preis für die gewonnenen Zentimeter: rund 770 Euro und ärgerliche Fehler im Bild. Dass der SlimFit so dünn ist, hat er einer verkürzten Bildröhre zu verdanken. Die führt beim Fernsehbild zu unscharfen Rändern. Außerdem werden vertikale Linien bisweilen verzerrt abgebildet. Fenster oder Schrank beispielsweise erscheinen dann krumm und verzogen.

Zwar gibt es an Ton, Handhabung und Anschlussausstattung nichts zu kritisieren. Dafür müssen Zapper beim Umschalten lange zwei Sekunden warten, bis das neue Bild erscheint.

SlimFit-TV WS-32Z308P
Preis: ab etwa 770 Euro
Bilddiagonale: 81 Zentimeter
Anbieter: Samsung

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