Ein Unfall­versicherer muss auch dann zahlen, wenn sich ein versicherter Skifahrer nach einem Ausweichmanöver auf der Piste verletzt. Das entschied der Bundes­gerichts­hof (BGH).

Geklagt hatte ein Skifahrer, der beim Ausweichen gestürzt war und sich so schwer verletzt hatte, dass er teil­weise invalide wurde. Seine Unfall­versicherung wollte nicht zahlen, da kein Unfall vorliege. Der BGH wider­sprach und gab dem Kläger Recht: Seine Verletzung sei Folge des Aufpralls und unmittel­bare Ursache der Gesund­heits­schädigung. Das sei als Unfall zu werten (Az. IV ZR 29/09).

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