Skipässe in Österreich Meldung

100 Skigebiete im Vergleich: Ein Familien-Skipass für sechs Tage kann 761 oder auch nur 271 Euro kosten.

490 Euro Differenz. Wer für den Winter­urlaub nur ein schmales Budget zur Verfügung hat, für den sind kleinere Skigebiete meist die bessere Wahl. Für eine Familie mit zwei Erwachsenen, einem 16-jährigen Jugend­lichen und einem 9-jährigen Kind schwanken die Preise in Österreich für 6-Tage-Skipässe im Familien­paket unter Berück­sichtigung aller Ermäßigungen von 271 bis 761 Euro. Das hat ein Preis­vergleich unserer österrei­chischen Part­ner­organisation ergeben (www.konsument.at).

Die Güns­tigsten. Die preis­wertesten Skigebiete sind Wenigzell/Jogl­land in der Steiermark (271 Euro, 12 Pisten-Kilo­meter), der Zahme Kaiser-Walchsee in Tirol (290 Euro, 25 Pisten-Kilo­meter), die Post­alm Arena in Salzburg (299 Euro, 20 Pisten-Kilo­meter) und die Königs­berg­lifte in Nieder­österreich (300 Euro, 14 Pisten-Kilo­meter).

Die Teuersten. In den teuersten Skigebieten der Erhebung kostet das Familien­paket 761 Euro (Arlberg mit 283 Pisten-Kilo­metern), 750 Euro (Sölden in Tirol, 148 Kilo­meter) und 700,50 Euro (Serfaus-Fiss-Ladis in Tirol, 204 Kilo­meter). Dafür wird aber auch viel geboten. Bezüglich Ausstattung und Größe lassen diese Skigebiete kaum Wünsche offen. Wer das große Angebot eines Skiverbunds aber nicht nutzen will oder kann, für den sind mitunter mehrere im Skigebiet vor Ort gültige Tages­karten preisgüns­tiger.

Kinder gratis. In den meisten österrei­chischen Skigebieten haben Kinder bis zum Alter von sechs oder sieben Jahren in Begleitung von Erwachsenen freie Fahrt. Für Jugend­liche und Senioren gibt es oft spezielle Tarife.

Tipp: Nutzen Sie Ermäßigungen für Familien von 10 bis 15 Prozent, die es in vielen Skigebieten gibt. Das Prozedere ist allerdings etwas umständlich. So müssen die Skipässe für alle Familien­mitglieder auf einmal gekauft und die Zusammen­gehörig­keit muss belegt werden. Dazu braucht man die Gästekarten, die Reisende vom Vermieter bekommen. Und Rabatte erhält meist nur, wer danach fragt.

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