Betrüger machen sich mit Vorbaugeräten, Minikameras oder Tastatur-Attrappen an Geld­automaten zu schaffen, um die Karten­daten auf dem Magnetstreifen der Girocard auszulesen. Dann fertigen sie Kartendubletten für den betrügerischen Einsatz an. Solche Skimming (eng­lisch für Abschöpfen) genannten Fälle sind in Deutsch­land stark zurück­gegangen: von 222 im Jahr 2014 auf 190 im Jahr 2015. Seit 2011 werden Trans­aktionen mit der Girocard in den EU-Mitglied­staaten (Sepa-Raum) nicht mehr über den Magnetstreifen, sondern den fälschungs­sicheren EMV-Chip bestätigt. Kartendubletten funk­tionieren nur noch außer­halb des Sepa-Raums.

Tipp: Wenn Sie sorgfältig mit Girocard und Pin umgehen und unbe­rechtigte Abbuchungen schnell melden, müssen Sie nichts befürchten. Die Kredit­institute ersetzen das Geld meist in vollem Umfang.

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