Skiausrüstung: Für mehr Sicherheit

Skier, Stiefel und Bindung: Ordentlich präparierte Skier, frisch eingestellte Bindungen und gute Skistiefel sollten für jeden, der auf die Skipiste geht, selbstverständlich sein. Aber auch mit der übrigen Ausrüstung können Ski- und Snowboardfahrer für mehr Sicherheit sorgen.

Ski- und Snowboard-Helme: Sie schützen den Kopf vor Verletzungen, zum Beispiel bei einem Zusammenstoß. Ein Helm sollte für jeden Wintersportler zur Standardausrüstung gehören. Er bildet mit der Brille eine Einheit, das heißt, sie müssen zusammenpassen. Kaufen Sie entweder Brille und Helm passend zuein­ander oder nehmen Sie einen vorhandenen Helm zum Kauf der Skibrille mit und probieren Sie den Sitz aus. Nach einem Unfall oder einem schweren Sturz muss der Helm ausgetauscht werden, auch wenn er keine sichtbaren Beschädigungen zeigt. Durch die im Gebirge typische intensive UV-Strahlung verliert die Helmschale nach mehrjähriger Benutzung ebenfalls an Schutzwirkung. Je nach Hersteller wird empfohlen, die Helme nach drei bis fünf Jahren zu erneuern (siehe Test Skihelme aus test 1/2008).

Rückenprotektoren: Sie schützen den Rücken und die Wirbelsäule vor Verletzungen. Es gibt sie inzwischen von verschiedenen Herstellern.

Kleidung: Neben einer wasser- und winddichten Skijacke gehören Handschuhe und eine Skihose zur Standardausrüstung. Auf keinen Fall sollte man mit Jeans oder Stoffhosen auf die Piste gehen, da sie weder vor Nässe noch vor Kälte schützen. Auskühlung kann die Folge sein.

Fitness: Snowboarder und Skifahrer sollten sich das ganze Jahr über fit halten. Zwei Monate vor dem Start der Wintersaison ist eine spezielle Skigymnastik zu empfehlen, bei der zwei- bis dreimal pro Woche die Muskulatur von Oberschenkel, Gesäß und Rücken trainiert wird.

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