Wer seine Inlineskates schultern will, verstaut sie am besten in einem speziellen Skate-Rucksack. Wir haben fünf Modelle ausprobiert – von der trendigen Dreiecktasche für 30 Euro bis zum geräumigen Tourentornister für stolze 80 Euro.

Draußen lockt die Sommersonne. Also Inlineskates anschnallen und losrollen. Wer seine Skate-Bahn nicht vor der Tür hat, muss die Rollen erst einmal schultern. Doch in einen normalen Freizeitrucksack passen die sperrigen Sportgeräte nur mit Mühe. Wesentlich bequemer lassen sie sich mit einem Spezialrucksack transportieren.

Wir haben fünf Skate-Rucksäcke für 30 bis 80 Euro eingekauft. So unterschiedlich wie die Preise sind die Konzepte: Beim K2 Triangle Pack L verschwinden die Skates in der dreieckigen Tasche. Außer den Schuhen passt dort aber kaum noch etwas anderes hinein. Bei den anderen vier Rucksäcken werden die Skates außen angeschnallt. So bleibt mehr Stauraum. Fila bag pack bietet den meisten Platz und eine Regenschutzhaube für die Schuhe. Das kleinste Platzangebot der vier Rucksäcke hat der Salomon Active. Der teuerste im Test, der Deuter Winx Pack, kommt dagegen als tourentauglicher Rucksack mit reichlich Stauraum, aufwendiger Rü­ckenpolste­rung, Hüft- und Brustgurt daher. Die Schuhe sitzen seitlich rechts und links.

Weil eine Anleitung fehlt, geht beim Verstauen der Skates Probieren über Studieren. Wer den Bogen einmal raus hat, ist mit Fila, K2 Starship und Salomon Active am schnellsten startklar. Der Halt ist bei allen sicher. Die Skates sind so verstaut, dass sie nach dem Skaten die Kleidung des Trägers nicht verschmutzen. Beim Deuter sind bei langen 5-Rollern die obersten Rollen nicht abgedeckt.

Protektoren, Klamotten oder Proviant, alles was sonst noch mit muss, sollte vorher eingepackt werden. Sind die Skates angeschnallt, lassen sich nur Deuter und Salomon noch weiter beladen.

Beim Tragekomfort schneidet der Salomon Active am besten ab, dicht gefolgt von Deuter und K2 Starship. Kritik gab es beim K2 Triangle-Pack L wegen schlechter Körperanpassung. Daran ändert auch die Möglichkeit, den Schultergurt wahlweise rechts oder links zu tragen, nichts.

Im Gesamturteil der Praxistester lag der Deuter knapp vor dem K2 Starship. Der Fila punktet mit dem größten Stauraum. Wer außer seinen Skates kaum etwas mitnimmt, ist mit dem Salomon Active gut bedient. Der K2 Triangle taugt wegen knappem Platz und mangelndem Tragekomfort nur für kurze Wege.

Gewünscht hätten sich die Tester bei allen fünf noch einen guten Platz für den Helm und ein Staufach für verschwitzte Wäsche nach der Tour.

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