Silvester

Tipps für den sicheren Jahres­wechsel

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  • Was? Kaufen Sie nur Feuer­werk mit Zulassungs­zeichen der Bundes­anstalt für Material­prüfung, kurz BAM. Die BAM-Prüf­nummer ist auf jedem zugelassenen Knall­körper aufgedruckt.
  • Wann? Feuer­werk der Klasse F2 darf in diesem Jahr vom 28. bis zum 31. Dezember verkauft werden. Das Abbrennen ist zu Silvester und am Neujahrs­morgen erlaubt. Kleinst­feuer­werk der Klasse F1 dürfen Sie dagegen das ganze Jahr über verwenden.
  • Wie? Lesen Sie die Gebrauchs­anleitung der Feuer­werks­körper und beachten Sie die Sicher­heits­hinweise des Herstel­lers. Stellen Sie Feuer­werks­batterien auf eine ebene Fläche, sodass sie nicht umkippen oder rutschen können. Stecken Sie Raketen senkrecht in leere Wein- oder Sekt­flaschen. Am sichersten steht die Flasche in einer Getränkekiste.
  • Wer? Feuer­werk der Klasse F2 sollte nur von Erwachsenen verwendet werden. Es gehört nicht in Kinder­hände. Geben Sie solche Knaller nicht weiter!
  • Wo? Zielen Sie mit Feuer­werks­körpern und Schreck­schuss­pistolen nie auf Personen oder Tiere. Achten Sie darauf, dass Raketen frei aufsteigen können und nicht in Fens­tern oder auf Balkonen landen.
  • Verbote beachten. Zünden Sie kein Feuer­werk ohne Zulassung. Knall­körper ohne Zulassung können ungewöhnlich heftig explodieren. Verkauf und Abbrennen von Feuer­werk ohne Zulassung sind strafbar.
  • Abstand halten. Entfernen Sie sich nach dem Zünden schnell von Böllern, Batterien und Raketen. Machen Sie keinen zweiten Versuch, wenn der Knall­körper beim ersten Mal nicht gezündet hat.
  • Wohnung sichern. Schließen Sie Balkontüren und Fenster, damit kein Feuer­werk in Ihre Wohnung fliegen kann. Entfernen Sie brenn­bare Gegen­stände von Ihrem Balkon.
  • Getrennt aufbewahren. Tragen Sie Feuer­werk in einer Tüte, nicht in den Taschen Ihrer Kleidung. Bewahren Sie Feuer­werk und Feuerzeug stets getrennt auf.
  • Haustiere schützen. Für Tiere ist die Silvester­knallerei eine Qual. Hunde und Katzen haben ein feines Gehör. Schützen Sie Ihr Haustier vor diesem Lärm.
  • Geld spenden. Spenden Sie die gleiche Summe die Sie für Feuer­werk ausgeben, an eine Hilfs­organisation Ihrer Wahl. Das bringt Ihnen Freude und hilft Menschen in Not. Sie sollten bei der Auswahl der Spenden­organisation genau hinsehen. Infos finden Sie beim Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen. Es informiert über die Seriosität von gemeinnützigen Spenden­organisationen und vergibt auch das DZI-Spenden-Siegel – das wichtigste Qualitäts­zeichen im deutschen Spendenwesen.
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daniel0802 am 30.12.2017 um 11:32 Uhr
Ach, die Tradition...

Kann man alles mit der Tradition rechtfertigen?
Oder nur das was unschädlich, vielleicht sogar mehrheitlich als Bereicherung erlebt wird...?
Natürlich ist der Umsatz hoch. Ja, und? Aber wer kauft das Feuerwerk? Sind es die jungen Eltern die darauf hoffen, dass die eigenen (kleinen) Kinder nicht panisch aus dem Schlaf gerissen werden? Sind es die Tierhalter die sich Sorgen machen wie sie Ihre Haustiere in dieser Nacht der Böllerei beruhigen können?
Sind es Menschen die sich über die Natur bzw. die Wildtiere Gedanken machen? Oder sind es Menschen die sich über diese Dinge keine Gedanken machen (müssen) und pro Kopf einfach sehr viel Geld für die Knallerei ausgeben?
Was viele Menschen und Tiere stört sind doch in erster Linie die Knallkörper.
Weshalb nicht zentrale Feuerwerke, die professionell durchgeführt werden?
Weshalb nicht ein Verbot von Knallkörpern und Fokus auf ein visuelles Schauspiel? Viele Städte und Länder sind da weiter als Deutschland, wie z.B. Paris.