Sicher­heits­software Test

Antiviren­programme sollen Computer vor Schadsoftware aus dem Internet bewahren. Aber ihr Image ist ange­knackst. Experten diskutieren, ob sie Hackern eine Angriffs­fläche bieten. Sollten PC-Nutzer also über­haupt ein Schutz­programm anschaffen? Reicht das im Microsoft-Betriebs­system Wind­ows 10 integrierte Programm Defender vielleicht sogar aus, um Schädlinge abzu­wehren? Der Test zeigt: Jedes der 17 von uns geprüften Sicher­heits­programme schützt den Rechner besser als Wind­ows Defender.

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TestSicher­heits­software09.03.2017
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Schutz­software ist unentbehr­lich

Was für ein Krimi! Und das im echten Leben. Diebe, Erpresser und Spione lauern im Internet und machen lange Finger. Sie versuchen, persönliche Daten wie Pass­wörter abzugreifen, um auf fremde Kosten im Netz einzukaufen oder mithilfe von Schadsoftware private Computer zu kapern und Lösegeld zu fordern. Ein Sicher­heits­programm für den PC ist deshalb unver­zicht­bar. Wir haben 13 kosten­pflichtige und 4 kostenlose Antiviren­programme für Rechner mit dem Betriebs­system Microsoft Wind­ows 10 geprüft, außerdem die in Wind­ows enthaltene Schutz­software Defender.

Zwei Gratis­programme schützen gut

Bombardiert haben wir die Sicher­heits­software im Test mit mehr als 14 000 Schädlingen, wie Viren, Würmer und Trojaner. Auch 500 Phishing-Atta­cken und knapp 40 Erpresser­programme sollte die Software abwehren. Klar ist: Keine bietet hundert­prozentige Sicherheit, viele Programme schlagen sich aber richtig gut. Den besten Schutz gibt es nur gegen Bares – Kauf­software liegt vorn. Aber auch zwei Gratis­programme schützen gut. Wir vergleichen das beste Gratis­programm mit dem Testsieger und erklären die Vor- und Nachteile.

Wind­ows allein reicht nicht aus

Das im Wind­ows-Betriebs­system enthaltene kostenlose Schutz­programm Defender ist praktisch, der Nutzer muss es nicht installieren, ein Grund­schutz ist auto­matisch vorhanden. Im Vergleich zu den übrigen Test­kandidaten arbeitet es allerdings nach­lässiger, etliche Eindringlinge gehen ihm durch die Lappen. Der Defender ist besser als nichts, wir raten aber dazu, ein besseres Sicher­heits­programm zu installieren.

Rechner laufen flotter als früher

Erfreulich ist, dass die meisten Schutz­programme den Computer nicht mehr so stark verlang­samen. In der Vergangenheit zweigten viele Schutz­programme eine Menge kost­bare Rechnerressourcen für eigene Zwecke ab. Es dauerte länger, den PC zu starten, Stan­dard­programme wie Word zu öffnen oder Dateien zu kopieren. Bei der Rechnerbelastung haben sich die Schutz­programme gebessert, der über­wiegende Teil schränkt den PC kaum noch ein. Nur vier der 18 geprüften Sicher­heits­pakete machen den PC etwas behäbiger.

Im Handel preis­werter als beim Anbieter

Aufpassen müssen Kauf­interes­senten, wie viel sie für die Software zahlen. Im Test lagen die Preise für Kauf­programme zwischen 17 und 60 Euro für eine einjährige Lizenz. Der einfachste Weg an die Software zu kommen, ist jedoch meist der teuerste: Wer sie von der Internetseite des Anbieters herunter­lädt, zahlt teils doppelt so viel wie im Handel. Beim Kauf im Handel geht es tatsäch­lich nur um den Preis­vorteil, die dort erhältlichen Boxen enthalten häufig nichts anders als einen Akti­vierung­scode zum Download der Software beim Anbieter. Wie viel Sie für den Testsieger ausgeben müssen, erfahren Sie nach dem Frei­schalten des Artikels. Kostenlose Tipps finden Sie in unseren FAQ Internetsicherheit.

Wenn Sie den Test frei­schalten, erhalten Sie außerdem Zugriff auf das PDF zum Vorgängertest aus test 4/2016. Nutzer­kommentare, die vor dem 22. Februar 2017 gepostet wurden, beziehen sich noch auf die ältere Unter­suchung.

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