So haben wir getestet

Im interna­tionalen Gemein­schafts­test unter Federführung der Stiftung Warentest: 17 Sicher­heits-Apps für Android-Geräte sowie die Sicher­heits­funk­tionen, die auf Android-Handys vorinstalliert sind. Wir luden die Apps im Juli 2018 aus dem Google Play Store herunter. Die Preise sind die von uns dabei bezahlten.

Unter­suchungen: Alle Prüfungen erfolgten auf Smartphones des Typs Samsung Galaxy S9 unter dem Betriebs­system Android 8. Bei den Prüfungen zur Smartpho­nebelastung nutzten wir zusätzlich ein weniger leistungs­starkes Smartphone vom Typ Huawei Y7. Die Tests der Schutz­funk­tion liefen mit allen Apps nahezu zeitgleich.

Schutz­funk­tion: 45 %

Den Schutz vor Schadsoftware prüften wir durch Download und Installation von 2 000 Schad­programmen sowie durch Scan des Hand­yspeichers, in dem sich 2 000 Schad­programme befanden. Die Häufig­keit von Fehl­alarmen maßen wir anhand von mehr als 2 000 unschädlichen Apps. Den Schutz vor betrügerischen Webseiten („Phishing“) prüften wir durch Aufrufe 250 betrügerischer Webseiten.

Hilfe nach Verlust: 35 %

Aus der Ferne orteten, sperrten und löschten wir die Smartphones je nach Verfügbarkeit der Anbieter-Webseite per App und per SMS. Die Durch­führung und die angebotenen Funk­tionen (etwa Orten auch mit ausgeschalteter Ortungs­funk­tion, Alarme und Warnmeldungen, Löschen von Mail-Konten und des Speichers) wurden bewertet.

Hand­habung: 15 %

Fünf Experten prüften das Installieren und Dein­stallieren der Apps und das Benutzen (unter anderem von Menü, Navigation der App, Aussagekraft von Warnmeldungen).

Smartpho­nebelastung: 5 %

Wir bewerteten die Mehr­belastung des Akkus beim Betrieb der Sicher­heits-Apps und beim Scannen sowie die Zeitdauer eines Scans. Auch bewerteten wir das verbrauchte Daten­volumen bei einem Scan und einer 24-stündigen Nutzung der App.

Daten­sende­verhalten: 0 %

Der Daten­verkehr zwischen den Apps und Servern im Internet wurde aufgezeichnet und, falls erforderlich, entschlüsselt. Wir suchten unter anderem nach eindeutigen Gerätekennungen und Nutzer­daten, deren Über­mitt­lung für das Funk­tionieren der App nicht notwendig ist.

Abwertungen

Abwertungen sorgen dafür, dass sich Produktmängel verstärkt auf das test-Qualitäts­urteil auswirken. Folgende Abwertungen haben wir einge­setzt: Ab einer mangelhaften Schutz­funk­tion und einer ausreichenden Hilfe nach Verlust werteten wir das test-Qualitäts­urteil ab. Ab einem ausreichenden Schutz vor betrügerischen Webseiten werteten wir das Urteil für die Schutz­funk­tion ab. Ab dem Urteil mangelhaft für das Sperren werteten wir das Urteil für die Hilfe nach Verlust ab. Sind die Urteile gleich oder nur gering­fügig schlechter als diese Noten, ergeben sich nur geringe negative Auswirkungen. Je schlechter die Urteile, desto stärker ist der jeweilige Abwertungs­effekt.

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