Sicher­heits-Apps im Test Test

Das Angebot an Sicher­heits­software für Android-Handys ist groß. Doch was taugen die Schutz­programme? Wie gut schützen sie das Handy vor Schadsoftware und den Nutzer vor betrügerischen Phishing-Seiten? Helfen Sie, wenn das Handy weg ist? Die Stiftung Warentest hat 17 Sicher­heits-Apps getestet und mit den auf dem Smartphone vorinstallierten Schutz­mecha­nismen verglichen. Fazit: Einige Apps schützen zuver­lässig, doch etliche wiegen ihre Nutzer in falscher Sicherheit.

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TestSicher­heits-Apps im Test19.12.2018
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Schutz vor Malware: Etliche Apps sehr gut, eine mangelhaft

Für Android gibt es zwar keine klassischen „Viren“, die sich quasi von selbst verbreiten. Doch versuchen Kriminelle immer wieder, Nutzer mit Tricks dazu zu bringen, schädliche Apps selbst zu installieren. Sicher­heits-Apps sollen Schadsoftware im Hand­yspeicher finden und jeden Versuch unterbinden, sie zu installieren. Die Tester haben das mit 2 000 aktuellen Schad­programmen geprüft. Erfreulich: Etliche Apps erkannten fast alle Schädlinge. Der auf Android-Handys vorinstallierte Schutz­schild „Google Play Protect“ fand dagegen nur etwas mehr als die Hälfte. Am schlechtesten schützt Chee­tah: Das Programm fand nur knapp 170 der 2 000 Schädlinge.

Das bietet der Test von Sicher­heits-Apps

Test­ergeb­nisse. Unsere Tabelle zeigt Bewertungen von 17 Sicher­heits-Apps für Android-Smartphones, darunter Programme von Kaspersky, AVG, Norton und Avira. Ebenfalls getestet haben wir das auf Android-Handys vorinstallierte Schutz­programm. Bewertet wurden Schutz­funk­tion, Hilfe nach Verlust des Handys, Hand­habung, Akkubelastung und Daten­sende­verhalten. Neun Programme sind gut, vier befriedigend, drei ausreichend und zwei mangelhaft.

Tipps und Hintergrund. Wir erklären, wer sein Handy mit einer Sicher­heits-App schützen sollte, wie Sie Ihr Android-Smartphone sicher nutzen und wie eine Fern­ortung per SMS funk­tioniert.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf den Testbe­richt aus test 1/2019.

Schutz vor Phishing: Viele Programme versagen

Mit gefälschten Webseiten, die zum Beispiel aussehen wie die von Amazon, Ebay oder Paypal, versuchen Betrüger, an wichtige Zugangs­daten zu kommen. „Phishing“ wird das genannt – von „Pass­word fishing“, also Angeln nach Pass­wörtern. Sicher­heits-Apps sollten den Nutzer warnen, wenn er eine solche Betrüger-Website ansurft. Der Testsieger warnt immerhin bei 227 von 250 Phishing-Seiten. Viele andere schützen dagegen kaum oder gar nicht vor Phishing. Auch die Schutz­funk­tion „Safe Browsing“, die Google in seinen Chrome-Browser einbaut, versagt diesmal.

Hilfe bei Verlust: Nur wenige besser als Google

Ist das Handy weg, will der Nutzer wissen, wo es steckt. Jedes Android-Gerät, das auf ein Google-Nutzer-Konto angemeldet ist, lässt sich über die Website von Google aus der Ferne orten. Auf dem gleichen Weg lässt sich das Handy aus der Ferne auch sperren oder löschen. Voraus­setzung: Das Gerät hat eine Internet­verbindung. Um das Handy aus der Ferne orten zu können, muss zudem seine Ortungs­funk­tion einge­schaltet sein. Das alles ist ab Werk schon recht gut gelöst. Einige Apps gehen darüber hinaus, indem sie es zum Beispiel möglich machen, Handys auch per SMS zu orten, zu sperren und zu löschen. Doch manche reißen dabei neue Sicher­heits­lücken, etwa durch unwirk­same Sperr­mecha­nismen.

[Update 28.01.2019]: Neue Vorgaben für Apps ab März

Google hat inzwischen seine Vorgaben für App-Entwickler so geändert, dass Sicher­heits-Apps ab März 2019 unter anderem nicht mehr auf SMS zugreifen können. Der Fern­zugriff per SMS, den zum Test­zeit­punkt einigen Apps boten, wird dann nicht mehr möglich sein. Erste Anbieter haben ihre Apps schon entsprechend geändert.

Nutzer­kommentare, die vor dem 19. Dezember 2018 gepostet wurden, beziehen sich auf die Vorgänger­unter­suchung aus test 2/2016.

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