Apple iOS: iPhone-Nutzer auf der sicheren Seite

Hilfe nach Verlust. Das Orten, Sperren und Löschen gehören beim iPhone zur Grund­ausstattung (ab Betriebs­system iOS 4.2 vorinstalliert). Wer die Funk­tion „iCloud“ akti­viert, kann „iPhone suchen“ einschalten (siehe Foto). Geht das iPhone verloren, kann der Nutzer es am Computer mithilfe des Apple-Dienstes iCloud.com oder der App „iPhone suchen“ orten. Der Aufenthalts­ort erscheint auf einer Karte. Auf Wunsch gibt das Telefon einen lauten Signalton von sich. Das iPhone braucht jedoch eine Daten­verbindung, sonst läuft die Suche ins Leere. Über den Modus „Verloren“ lässt sich das Gerät sperren. Auf dem Display erscheint dann eine Nach­richt mit der Kontakt­nummer. Wer das iPhone findet, kann vom Sperr­bild­schirm aus nur diese Nummer anrufen. Daten bleiben geschützt und lassen sich per Fern­zugriff löschen. Auf Wunsch speichert iCloud regel­mäßig Sicherungs­kopien für den Notfall. So lassen sich die Daten auf ein neues iPhone über­spielen.

Schutz vor Schad­programmen. Smartphones infizieren sich durch Apps. iPhones bekommen ihre Apps ausschließ­lich aus Apples offiziellem App Store. Apple untersucht jedes Programm auf Sicherheit, bevor es in den Store gelangt – für Programmierer von Schadsoftware eine kaum zu über­windende Hürde. Zum Vergleich: Google veröffent­licht Apps ohne umfang­reiche Prüfung auf Google Play. Schädliche Apps fallen erst durch Rück­meldungen der Nutzer auf. Hinzu kommt: Android-Smartphones können auf Wunsch auch Programme aus unabhängigen App Stores oder von Internet­seiten laden. Viele Schädlinge verbreiten sich außer­halb von Google Play. Weiterer Vorteil: iPhones schützen vor Phishing-Seiten. Im Browser ist die Betrugs­warnung stan­dard­mäßig akti­viert.

Fazit: iPhones benötigen keine Sicher­heits-App. Bei Inbetrieb­nahme sollten Nutzer „iCloud“ und „iPhone suchen“ akti­vieren. Schad­programme gibt es in Apples App Store nicht.

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