Unser Rat

Altkunden. Sie sind bei Ihrer Bank gut aufgehoben, wenn sie für das Onlinebanking eines der Verfahren eTan, eTan plus, mTan oder HBCI verwendet. Kunden die das eingeschränkt sichere iTan-Verfahren nutzen, müssen ihre Tan-Liste sorgfältig verwahren und dürfen die Nummern niemandem preisgeben. Bietet Ihre Bank nur das einfache Pin-Tan-Verfahren, wie die Citibank und die readybank, sollten Sie dort zur eigenen Sicherheit kein Onlinebanking machen.

Neukunden. Wer sich neu fürs Onlinebanking anmeldet, sollte sich eine Bank suchen, die entweder HBCI, mTan oder das eTan plus anbietet. Das sind die nach dem heutigen Stand der Technik sichersten Verfahren. Die Banken, die diese Verfahren anbieten, finden Sie in der Tabelle „ Sicheres Onlinebanking“.

Sorgfaltspflichten. Gehen Sie zu keiner Bank, die Ihnen übertriebene Sorgfaltspflichten auferlegt. In unserem Test taten das zehn Banken. Die Forderungen dieser Banken können oft nur technisch sehr versierte Kunden erfüllen. Passiert trotzdem etwas, wälzt die Bank die Haftung möglicherweise auf Sie ab, mit der Begründung, Sie hätten den Schaden durch eine Verletzung der Sorgfaltspflichten selbst verschuldet.

Verhalten. Sie können durch umsichtiges Handeln Betrügereien verhindern. Verraten Sie niemandem Ihre Pin oder Tan, folgen Sie nicht Aufforderungen in E-Mails, die Nummern anzugeben. Befolgen Sie die aktuellen Sicherheitshinweise Ihrer Bank, speichern Sie Ihre Zugangsdaten nicht auf dem Rechner, nutzen Sie keine öffentlichen Rechner für Bankgeschäfte und installieren Sie Firewalls, Virenschutz und aktuelle Versionen Ihres Browsers.

Hilfe. Bei der Sicherung Ihres PC unterstützt Sie das Bürger-Cert (www.buerger-cert.de). Experten analysieren die Sicherheitslage im Internet und informieren Sie kostenlos per E-Mail. Ein Beratungstelefon für Betroffene von Datenklau betreibt die Arbeitsgruppe Identitätsschutz der Uni Bochum (a-i3): 02 34/3 22 80 58 (Di, Do 15–18 Uhr).

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