Sicher und bequem Meldung

Online-Shops, E-Mail-Adressen, PC-Nutzerkonten – alle brauchen ein sicheres Passwort. Doch die sind schwer zu merken. Ein einfacher Trick hilft.

Sicherheit: Ständig muss man im Internet seine Identität mit Passwörtern beweisen, um private Daten vor Diebstahl und Missbrauch zu schützen. Experten raten dringend ab von leicht zu knackenden Kennwörtern wie Namen, Geburtsdaten oder verständlichen Wörtern. Automatische Schnüffelprogramme können sie viel zu leicht erraten. Ein sicheres Passwort besteht aus einer willkürlichen Folge von mindestens acht Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Doch wie soll man sich so einen Zeichensalat noch merken?

Eselsbrücke: Hier hilft eine Eselsbrücke mit einfachen Merksätzen. So kürzt man zum Beispiel den Satz „Am Freitag kaufe ich mir die Zeitschrift test“ zunächst ab zu der schon ziemlich kryptischen Buchstabenfolge „AFkimdZt“. Nun fehlen noch Zahlen und Sonderzeichen, denn ein Buchstabensalat ist noch immer leichter zu knacken als eine Kombi­nation aller Zeichentypen. Im zweiten Schritt ersetzt man deshalb einzelne Buchstaben durch ähnlich aussehende andere Zeichen – „A“ wird zu „4“, „Z“ zu „7“, „I“ und „i“ werden zu „1“ oder „!“. So entsteht aus dem leicht zu merkenden Satz „Am Freitag kaufe ich mir die Zeitschrift test“ das sichere Passwort „4Fk!md7t“.

Vielfalt: Wichtig ist auch, für verschiedene Nutzerkonten unterschiedliche Passwörter zu wählen, anstatt aus Bequemlichkeit stets dasselbe zu nutzen. Sonst kompromittiert eine Sicherheitslücke etwa beim E-Mail-Konto auch die Zugangsdaten beispielsweise zum Online-Shop. Hier hilft der Trick mit den Merksätzen ebenfalls: Einfach Sätze wählen, die in einem persönlichen Zusammenhang zum jeweiligen Konto stehen.

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