Dreck­schlu­cker. Schaum nimmt Fett und Schmutz aus Haar und Kopf­haut auf.

Können Haarseifen und feste Shampoos im Vergleich mit Flüssig­shampoos bestehen? Sind die festen wirk­lich besser für die Umwelt? Das klärt der Shampoo-Test der Stiftung Warentest. Von 18 Shampoos und Haarseifen im Test, darunter 7 Naturkosmetika, schneiden 14 gut ab, 3 sind befriedigend und eins gerade noch ausreichend. Große Unterschiede gibt es bei den Preisen: Pro Haar­wäsche kosten die Produkte zwischen 1 und 38 Cent. Ein festes Shampoo entpuppte sich als Mogel­packung.

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TestShampoos im Test16.06.2020
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Ist fest besser als flüssig? Shampoos und Haarseife im Test

Ob in Papp­schachteln oder einge­wickelt in Papier: Haarseifen und feste Shampoos liegen im Trend. Haarseifen bestehen aus mit Lauge „verseiften“ Ölen oder Fetten, feste Shampoos sind im Prinzip nichts anderes als flüssige – ihnen wurde nur das Wasser entzogen (Warenkunde). Vier Haarseifen, sechs feste Shampoos und acht herkömm­liche Shampoos hat die Stiftung Warentest getestet, das Ergebnis ist erfreulich: Die flüssigen Shampoos glänzen durchweg mit guten test-Qualitäts­urteilen, sechs stückige Produkte können mithalten.

Das bietet der Shampoo-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Die Tabellen zeigen Bewertungen für insgesamt 18 Haar­pfle­gepro­dukte (normales Haar oder alle Haar­typen), darunter 8 flüssige Shampoos, 6 feste Shampoos, sowie 4 Haarseifen; 7 Produkte sind zertifizierte Naturkosmetik. Wir haben Klassiker wie Nivea oder Garnier getestet sowie Handels­marken von Discountern, Supermärkten und Drogerieketten sowie Shampoos von kleinen Anbietern. Im Praxis­test testeten wir die Anwendung und Pfle­geeigenschaften, prüften auf biologisch schlecht abbaubare Inhalts­stoffe wie Silikone, berechneten den Verpackungs­aufwand und über­prüften Werbeaussagen.

Waren­kunde und Tipps. Wir erklären, wie sich flüssige Shampoos von festen und Haarseifen unterscheiden, und sagen wie Sie beim Haarewaschen – unabhängig vom Shampoo – Ihre persönliche Umwelt­bilanz verbessern können.

Ökobilanz. Unsere Gegen­über­stellung zeigt, wie stark feste und flüssige Shampoos Klima, Ressourcen, Luft, Böden und Gewässer belasten.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus test 6/2020.

Praxis­test: 20 Probanden und 2 Profis im Wasch­einsatz

Der Shampoo-Vergleich der Stiftung Warentest legt das Haupt­augen­merk auf Pfle­geeigenschaften und Anwendung: Kommen die festen Shampoos und die Haarseifen hier an die Flüssigen heran? 20 Männer und Frauen benutzten die Mittel zu Hause, im Prüf­institut wurden ihre Haare von Friseu­rinnen gewaschen. Profis wie Probandinnen und Probanden beur­teilten unter anderem, wie sich die Mittel dosieren und verteilen ließen, ob das Haar gut zu kämmen war, ob es glänzte oder mehr Volumen hatte.

Rück­stände bei Haarseifen: Mit Essig­wasser gegen Kalk im Haar

Etwas schlechter schnitten die Haarseifen ab. Sie haben zudem ein Problem: Beim Waschen können sich weiß­liche Rück­stände bilden. Folge: Die Haare quellen auf und lassen sich nicht gut kämmen. Gegen diese sogenannte „Kalkseife“ hilft eine Spülung aus ein bis zwei Esslöffeln Essig und einem Liter Wasser, auch „saure Rinse“ genannt.

Oköbilanz: Ein geringer Wasser­verbrauch hilft der Umwelt

Um zu ergründen, wer in Sachen nach­haltige Produktion, Verpackung, Trans­port und Entsorgung die Nase vorn hat, haben wir Ökobilanzen erstellt. So verbrauchen feste Haar­pfle­gepro­dukte zwar bei Herstellung und Trans­port weniger Energie. Die größte Umwelt­belastung entsteht jedoch bei der Haar­wäsche selbst – unter anderem durch den Wasser­verbrauch und die Erwärmung des Wassers. Bezieht man diese Faktoren in den Vergleich mit ein, dann schrumpft der Unterschied zwischen festen und flüssigen Shampoos zusammen. Oder anders ausgedrückt: Wer weniger Wasser verbraucht, hilft der Umwelt. Aber auch die verwendete Shampoo-Menge spielt eine Rolle.

Mogel­packung: Viel Pappe für wenig Inhalt

Die festen Shampoos benötigen erheblich weniger Verpackung als flüssige Varianten. Allerdings verspielt ein festes Shampoo im Test diesen Vorteil. Hier täuscht die Verpackung des Shampoo-Stücks mehr Inhalt vor als tatsäch­lich drin ist: Der Karton ist nur zu knapp 70 Prozent gefüllt.

Nutzer­kommentare, die vor dem 27. Mai 2020 gepostet wurden, beziehen sich auf eine frühere Unter­suchung.

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