So haben wir getestet

Im Test: Zwölf Vibratoren, drei Liebes­kugeln und drei Penisringe, die wir exemplarisch ausgewählt haben. Einer der Vibratoren ist per App steuer­bar.
Wir haben die Produkte im Juli und August 2018 teils im stationären Handel, teils online einge­kauft.

Unter­suchungen

Im Labor prüften wir auf folgende Substanzen:

  • PAK (poly­zyklische aromatische Kohlen­wasser­stoffe): Wir untersuchten Material­stellen der Produkte nach den Vorgaben der GS-Spezifikation AfPS GS 2014:01 auf PAK mittels gaschromato­graphischem Verfahren und durch Massenspektrometrie.
  • Phthalate: Der Gehalt der untersuchten Material­stellen wurde mittels Löse­mittel­extraktion und Quantifizierung mittels GC-MS quantifiziert.
  • Kurz­kettige Chlorparaf­fine: Die Menge an kurz­kettigen Chlorparaf­finen wurde in Anlehnung an die CADS Methode mit Bezug auf ISO/FDIS 18219:2015 bestimmt.
  • Nickel: Metall­haltige Bestand­teile wurden einem Nickelreibetest unterzogen und bei Auffälligkeiten weiterhin auf die Abgabe von Nickel (Nickellässig­keit) und in Anlehnung an DIN EN 1811 und DIN EN 12472 mit und ohne Abrieb untersucht.
  • Zinn­organische Verbindungen: Die Bestimmung zinn­organischer Verbindungen erfolgte in Anlehnung an DIN CEN ISO/TS 16179.
  • N-Nitrosamine und N-nitrosier­bare Stoffe: Die analytische Methode wurde in Anlehnung an DIN EN 71–12 durch­geführt. Für die Migrations­dauer wurden abweichend von der Norm 24 Stunden gewählt.
  • Alkylphenol (einschließ­lich Nonylphenol): Für die geprüften Material­stellen ermittelten wir den Gehalt an Alkylphenolen nach Löse­mittel­extraktion und Quantifizierung mittels GC-MS in Anlehnung an DIN EN ISO 18857.
  • Alkylphenoleth­oxylate: Die Bestimmung erfolgte in Anlehnung an DIN EN ISO 18254.
  • Azofarb­stoffe: Wir bestimmten Amine aus verbotenen Azofarb­stoffen in Anlehnung an DN EN ISO 14362.
  • Mono­mere einschließ­lich Phenol: Die Prüfung erfolgte in Anlehnung an DIN EN 71–9 bis 11.
  • Schwer­metalle: Wir bestimmten die Freiset­zung der Schwer­metalle aus den Materialien nach DIN EN 71–3 und A3. Zudem bestimmt wir den Gesamt­gehalt an Metallen (Cadmium, Blei) nach Vollauf­schluss gemäß EPA 3052 und Quantifizierung mittels ICP-OES nach DIN EN ISO 11885 bzw. ICP-MS nach DIN EN ISO 17294–2.
  • Latexpro­teine: Die Unter­suchung erfolgte in Anlehnung an 59. Mitteilung des Bundes­gesund­heitsbl.-Gesund­heits­forsch-Gesund­heits­schutz 1999, 42, 814.
  • Flamm­schutz­mittel: Die Bestimmung an Flamm­schutz­mitteln erfolgte nach Extraktion mit Löse­mittel und Quantifizierung mittels GC-MS.
  • GC-MS Scree­ning auffälliger Substanzen: Semiquantitative Bestimmung von extrahier­baren organischen Substanzen mittels GC/MS nach Extraktion.

Weitere Unter­suchungen

Beim App-gesteuerten Vibrator sichteten wir den Daten­strom über einen zwischen­geschalteten Server (Proxy), lasen die von der App gesendeten Daten aus, analysierten und entschlüsselten sie.

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