Die Anbieter der Servicerufnummern 0180 und 0190 müssen ihren Kunden mitteilen, auf welche Gebühren sie sich einlassen. Manchmal sind die Preisangaben aber sehr klein und unauffällig oder fehlen. Entscheidend für die Gebührenhöhe ist die erste Zahl nach der 0180 oder 0190. Das Oberlandesgericht Stuttgart befand in einem Fall, in dem es um die Vorwahl 01805 (24 Pfennig pro Minute) ging, dass man nicht vom Verbraucher erwarten könne, über die Tarife Bescheid zu wissen (Az: 2 U 167/99). Hätten Sie es gewusst?

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