Checkliste

Um die Lücken im Schutz Ihrer ­privaten Unfallversicherung gering zu halten, sollten Sie Ihre Police oder einen neuen Vertrag prüfen:

  • Immer und überall. Gilt die Unfallversicherung weltweit und 24 Stunden am Tag? Wählen Sie keine Police, die auf bestimmte Situationen wie zum Beispiel Unfälle beim Autofahren beschränkt ist.
  • Versicherungssumme. Die Versicherungssumme sollte bei mindestens 100 000 Euro liegen. Empfehlenswert sind Tarife mit Progression. Mit ihnen bekommen Sie bei schwerer Invalidität mehr Geld. Hat Ihr Vertrag zum Beispiel eine Progression von 350 Prozent, würden Sie bei 100-prozentiger Invalidität, etwa durch Querschnittlähmung, 350 000 Euro erhalten.
  • Ausschlüsse. Prüfen Sie, welche Leistungsausschlüsse der Versicherer in seinen Bedingungen nennt. Fragen Sie nach, wie der Versicherer damit umgeht, wenn Sie zum Beispiel auf Medikamente angewiesen sind, die zu Bewusstseinsstörungen führen können. Sind Sie dann ohne Schutz, kann sich ein Anbieterwechsel lohnen.
  • Invaliditätsleistung. Der Versicherer zahlt je nach Schwere Ihrer dauerhaften Schädigung einen bestimmten Anteil Ihrer Versicherungssumme. Wie hoch der Grad der Invalidität ist, legen die Versicherer nach einer Liste der Körperteile (Gliedertaxe) fest. Gute Versicherer zahlen mehr als in den Musterbedingungen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft empfohlen. Die Musterbedingungen finden Sie unter www.gdv.de, „Versicherungsbedingungen“.
  • Information. Leistungsstarke Tarife finden Sie in unserer letzten Untersuchung von Unfallversicherungen.

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