Selfie Sticks Meldung

Selfie Stick: Kann andere stören und gefährden.

Fotografieren mit Selfie Sticks tabu: So heißt es in mehr und mehr deutschen Museen. Die auszieh­baren Teleskop­stangen, an denen bevor­zugt Touristen ihre Smartphones befestigen, um sich selbst zu fotografieren, dürfen vieler­orts nicht mehr benutzt werden. Auch in manchen Fußball­stadien werden die Selbst­darsteller-Stöcke nicht mehr geduldet.

Ins MoMA nur noch ohne

In zahlreichen bekannten Museen in den USA sind die künst­lichen Armverlängerungen bereits seit längerem untersagt, zum Beispiel im Museum of Modern Art (MoMA) und im Metro­politan Museum of Art in New York. Auch die National Gallery of Art in Washington duldet Selfie Sticks nicht. Die Verbote werden mit der Verletzungs­gefahr für andere Besucher und der Sorge vor Beschädigungen wert­voller Exponate begründet.

Deutsch­land zieht mitt­lerweile nach

So sind Selfie Sticks beispiels­weise seit kurzem in den Staatlichen Museen zu Berlin tabu. Auch in den Museen der Bayrischen Staats­gemälde­samm­lungen dürfen sie nicht benutzt werden.

Stadion­verbot für Armverlängerungen

Selbst einige Vereine in der eng­lischen Premier-League tolerieren die auszieh­baren Stäbe bei Heim­spielen mitt­lerweile nicht mehr in ihren Stadien, darunter der FC Arsenal und die Tottenham Hotspurs. Einheitlich geregelt ist der Umgang mit den Selfie Sticks in den oberen deutschen Fußball-Ligen nicht. Erst­ligist Hertha BSC beispiels­weise lässt die Selfie Sticks nicht ins Berliner Olympia­stadion, weil er sie wie Kamera­stative als „gefähr­liche Gegen­stände“ einstuft.

Tipp: Wofür sich Smartphones und Digitalkameras sinn­voller­weise sonst noch so verwenden lassen, und welche Geräte in Unter­suchungen der Stiftung Warentest richtig gut abschneiden, erfahren Sie auf unseren Themen­seiten Handy und Smartphone und Digitalkamera.

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