Tipps

Scheinselbstständigkeit. Als Existenzgründer brauchen Sie mehrere Kunden, sonst laufen Sie Gefahr, als scheinselbstständig zu gelten und die Förderung zu verlieren. Ein Miniunternehmer muss auch eine eigene Unternehmensorganisation – etwa eigene Geschäftsräume – haben und eigenständig am Markt auftreten. Seine unternehmerische Freiheit dokumentiert er beispielsweise auch durch eine freie Preisgestaltung und freie Auswahl seiner Kunden.

Überbrückungsgeld. Selbstständige können vom Arbeitsamt statt des Existenzgründerzuschusses auch für sechs Monate Überbrückungsgeld bekommen. Seine Höhe richtet sich nach der Höhe des letzten Arbeitslosengelds. Für ehemalige Vielverdiener kann diese Förderung lukrativer sei. Allerdings ist hier die Erfolgsprognose einer fachkundigen Stelle – etwa Handelskammer oder Kreditinstitut – erforderlich.

Formalitäten. Den Gewerbeschein können sich Existenzgründer beim Gewerbe- oder Wirtschaftsamt holen. Personalausweis mitbringen, Formular ausfüllen, Gebühr bezahlen (z. B. 26 Euro in Berlin) – fertig. Die Bescheinigung der selbstständigen Tätigkeit gibt es kostenlos beim Finanzamt.

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